Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
70
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Sendschreiben iibev

- coonsö kercul» nostrssconvivis, i^usrn ^>Isvuisse cc»^uis^)

§. 2Z. Hernach geben Sie sich fast in einer je- -den Zeile mit einer allzu großen Passion für dasAltertum bloß. Ich hoffe/ Sie werden der Wahr-heit etwas einräumen/ wen ich in der Folge mei-ner Anmerkungen / wo mir etwas in diesem Punkteanstößig scheinet/ erinnere.

§. 2,4. Der erste besondere Einwurf/ den ichIhnen mache/ ist auf der dritten Seite. Erinnern Siesich allezeit/ daß ich glimpflich mit Ihnen verfahre;ich habe die zwo ersten Seiten unangefochten gelassen;

noi> teraere s me,

<)uivis jerret illeiri. 2)

25. Jzo werde ich anfangen in der gewöhn-lichen. Form der Beurtheilungen, einer Schrift mitIhnen zu verfahren.

§. 26. Der Verfasser redet von gewissen Nach-laß i g k e i t e n in, den Werken der griechischen Künst-ler/ die man ansehen soll/ wie Lncian den Jn- piter des PhidiaS zu Pisa> will angesehen ha-bcn:^) den Jupiter selbst/ nicht den Sche- mel seiner Füße; " und man koiite demselbenüber den Schemel vielleicht nichtS/ über die Statueselbst aber ein große SVevgehen vorwerfen.

§. 27. ES ist,nichts'/ daß PH idiaS seinen sizen-den Z euS so. groß gemachet hat/ daß er beinahe andie Deke des Tempels gereichet/ und daß man be-fürchten müßen/ der Gott werde das ganze- Dachabwerfen/ wen es ihm einmal einfallen sollte / auf-zustehen? "i) Man hätte weislicher gehandelt/ die-

4) lJm Martin!, I. 14. epigi-. 19». (etlit. T'arnali.exißi-. 220.) kömt eine ähnliche Sentenz vor, und viel-leicht ist diese von einem Neuern darnach gemacht.1

2) II01'.^ ^1. 2. 2. V. iZ 14.^

Z) llist. scrld. c. 27..

4) Ltrud. I. 3. e.