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1 (1825)
Entstehung
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die Gedanken u.

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hat / der Zerstümmelung zu entgehen/ sonderlich dieStuke vom Correggio/ nebst den Gemälden/ welchedie Königin in Rom angekanfet hat/ kamen in denBest; des Herzogs von Orleans/ der 250 Stükefür Sv/000 Seudi erstanden! unter denselben wareneilf Gemälde von der Hand des Correggio.

§.21. Ich bin auch nicht allerdings zufrieden/daß Sie den nordischen Ländern allein vorwerfen/daß der gute Geschmak bei ihnen spät bekaüt gewor-den/ uud dieses aus ihrer geringen Achtung schönerGemälde. Wen dieses von dem Geschmake zeuget/so weiß ich nicht/ wie man von unsern Nachbarnurtheilen könte. Da Bon/ die Residenz des Kur-fürsten von Coln/ in der fogenanten fürstenb er zi-schen Sache/ nach dem Tode MaximilianHeinrichs von den Franzosen erobert wurde/ ließman die großen Gemälde von ihren Rahmen ohneUnterschied herausschneiden/ und über die Bügel derWagen spannen/ aus welchen die Geräthe und die,Kostbarkeiten des kurfürstlichen Schlosses nach Frank-reich abgeführet wurden. Glauben Sie nicht/ daßich mit blos historischen Erinnerungen/ wie ich an-gefangen habe/ fortfahren werde. Ehe ich Ihnenaber meine Zweifel bringe/ kan ich nicht umhin/ Ih-nen zwei allgemeine Punkte vorzuhalten.

§. 22. Sie haben zum ersten in einem Stylegeschrieben/ wo oft die Deutlichkeit unter der Kürzezn leiden scheinet. Haben Sie besorget/ Sie möch-ten künftig zu der Strafe desjenigen Spartaners/der mehr als drei Worte gesaget/ verdammet wer-den; nämlich GuieciardiniS Krieg von Pisazu lesen? Wo ein allgemeiner Unterricht der End-zwek ist/ das muß für jederman faßlich sein. Dien Speisen sollen mehr nach dem Geschmak der Gäste,, als nach dem Geschmak der Köche zugerichtet werden."

t) lMa» vergl. 8ext. Lmxir. gdvers. kket. I. 2.)