Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
67
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die Gedanken:c.

67.

ägyptischen Meisters/ um das geringe Verdienstseiner Nation um diese Künste einzusehen.

§. 16. Dic Form und den Geschmak Ihrer Ge-mälde haben Middleton und andere beurtheilet.Die Gemälde von Personen in Lebensgröße auf zwoMumien in dem königlichen Schaze der Altertümerzu Dresden geben von der elenden Malerei derÄgyptier deutliche Beweise. Diese beiden Körpersind unterdessen unter mehr als einem Umständemerkwürdig/ und ich werde meinem Schreiben einekleine Nachricht von denselben beifügen.

K. 17. Ich kan nicht läugnen/ mein Freund/ ichmuß diesen Erinnerungen zum Theil Recht wider-fahren lassen. Der Mangel angeführter Schriftengereichet Ihnen zu einigem Vorurtheil; die Kunst/aus blauen Augen schwarze zu machen/"^)hätte wenigstens ein Allegatum verdienet. Sie machenes fast wie D e m 0 k r i t u S; Was ist der Menschfragte man ihn.Etwas/ das wir alle wissen/"antwortete er. Welcher vernünftige Mensch kan allegriechische Scholiasten lesen!

Illit eo, c^uo vis, <^ui 2VNSIN 4)

§.18. Diese Erinnerungen haben mich unterdessenveranlasset/ die Schrift mit einem andern Auge/als vorher geschehen war/ durchzugehen. Man istinsgemein gar zu geneigt/ der Wage durch das Ge-wicht der Freundschaft oder des Gegentheils denAuSschlag geben zu lassen. Ich würde mich im erste-ren Falle befinden; allein um dieses Vorurtheil zuheben / werde ich meine Einwürfe so weit zu treibensuchen/ als' eS mir möglich ist.

>) ^nti^uitatcs Milillctoni-inM, p> 253,

2) Wedanken sc. §- 1S. nnd in d iescv Schrift §.

3) I!. 5. 22. p. 72. ellit.et aiiver«. I^v^icos, I. I. Z. 263. P. 424. ejus<I.

4) ^ I. 2 epist. 2.