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Sendschreiben über
strebet/ dazu kam-. Man zeigete ihm die Schrift; ersahe sie an und legete sie weg. Der erste Blik warihm anstößig gewesen/ und man sahe es ihm an/daß er um sein Urtheil befraget sein wollte/ welcheswir alle thaten. „ Es scheinet eine Arbeit/ fing er„ an/ über welche sich des Verfassers' Fleiß nicht in„Unkosten hat sezen wollen: ich finde nicht über„vier bis fünf Allegata/ und diese sind zum Theil„nachläßig angegeben/ ohne Blatt nud Kapitel zu„ bemerken. Es kan nicht fehlen/ er hat seine Nach-„ richten aus Büchern genommen/ die er. sich anzu-„ führen schämet. "
§. 1-4. Endlich muß ich Ihnen sagen/ daß jemandetwas in der Schrift will gefunden haben/ was mirnoch izo in derselben verdekt geblieben ist; nämlich,daß die Griechen als die Erfinder der Malerei undBildhauerkunst angegeben worden ; welches ganz falschist/ wie sich derselbe zu erklären beliebet. Er hatgehöret/ daß es die Ägyptier gewesen/ oder noch ei»älter Volk/ welches er nicht kenne.
§. 15. Man kan auch aus den nnerheblichsteiiEinfällen Nuzen ziehen; unterdessen ist klar/ daßSie nur allein von dem guten Geschmake in diese»Künsten haben reden wollen/ und die erste Erfin-dung einer Kunst verhält, sich mehrentheils zu demGeschmake in derselben,/ wie das Samenkornzu der Frucht. Man kan die Kunst in der Wiegeunter den Ägyptiern in spätern Zeiten> und dieKunst in ihrer Schönheit unter den Griechen/ aufein und ebendemselben Stüke vergleichen. Man be-trachte den PtolemäuS Philopator von derHand des Zl tt lu s/ auf einem geschnittenen Steine/und neben besagtem Kopfe ein paar Figuren eim§
z.) Ztoscl,, grav. pl iy.