die Gedanken :e.
rer Schrift einen großen Werth. Sie hatten nursagen dürfen/ der Marmor habe große Körner:Beweis genug über eine griechische Arbeit; wer wirdIhnen so leicht darthun können/ wie groß die Körnersein müßen/ um einen griechischen Marmor vondem Marmor vonÄuna/ den die alten Römer nah-men/ zu unterscheiden, Ja/ was noch mehr ist/man will sie nicht einmal für Vestalen halten.
§. 12. Der Münzverständige hat mir von Köpfender Livia und der Agrippina gesaget/ welche daLvon Ihnen angegebene Profil nicht haben. An die-sem Orte/ meinet er/ hätten Sie die schönste Gele-genheit gehabt/ von dem/ was' die Alten eine vier-ekige Nase^) nennen/ zureden/ welches zu IhrenBegriffen von der Schönheit gehöret hätte. Unter-dessen wird Ihnen bekant sein/ daß die Nase an eini-gen der berühmtesten griechischen Statuen/ als ander mediceischen VennS/ und an dem pichini-schen Meleager^) viel zu dike scheinet/ als daßsie unsern Künstlern ein Muster der schönen Natursein tönte.
§. 13. Ich will Sie nicht kränken mit vielen Zweifelnund Einwürfen/ die wider Ihre Schrift hervorge-bracht sind/ und welche zum Ekel wiederholet wur-den/ da ein akademischer Gelehrter/ der den Cha-rakter des homerischen MargiteS^) zu erlangen
1) lJn den Gedanken :c. ist der Marmor der sogeiiaii-tcn Vestalen nirgends weder bennnt »och beschrie-l> e n. Z
2) IG. d. K. S B. S K, 4 §>ü
A s Ehemals im Palaste Pichini/ nunmehr im Muse»P i o - C l e m entin o. Z
4) s Drr homerische Margites/ welchen Aristote-les im 4 Kapitel seiner Poetik anführt/ ist ein ja in-disch es und demnach beissendcs Gedicht gewesen,» das sich, wie er sagt, zur Komödie soll verhalten1, haben, wie die Itias und O di) ssee zur Trag ö d i e, "Z
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