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1 (1825)
Entstehung
Seite
47
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der griech. Werke:e.

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zu arbeiten/ nach dieser sichern Manier des Mi-chael Angelo angewiesen/ die dieser nach lan-gem Forschen gesunden/ so könten sie hoffen/ sonahe/ wie ek/ den Griechen zu kommen.

Z. AlleS/ was zum Preise der griechischenWerke in der Bildhauerkunst kan gesaget werden/sollte nach aller Wahrscheinlichkeit auch von der Ma-lerei der Griechen gelten. Die Zeit aber und dieWuth der Meuschen hat uns die Mittel geraubet,einen unumstößlichen Ausspruch darüber zu thun.

§. i-t2. Man gestehet den griechischen MalernZeichnung und AuSdruk zu; und das ist alles:Perspeetiv/ Coin positiv» und Coloritspricht man ihnen ab. Dieses Urtheil gründet sichtheils auf halberhobene Arbeite»/ theils auf dieentdekten Malereien der Alten (der G r i e ch e n kanman nicht sagen/) in und bei Rom/ in unterirdi-schen Gewölbern der Paläste des Mäeenas/ desTitus/ TrajanS und der Antonine/ von wel-chen nicht viel über dreissig bis izo ganz erhaltenworden/ und einige sind nur in musaischer Arbeit.

§. i-iZ. Turn bull hat seinem Werke von deralten Malerei^) eine Samlung der bckantcstenStuke/ von Camillo Paderni gezeichnet/ undvon M>1 nde gestochen/beigefüget/ welche dem präch-tigen und gemißbrauchten Papier seines Buchs deneinzigen Werth geben. Unter denselben sind zwei/wovon die Originale selbst in dem Kabinet des be-rühmten Arztes Richard Meads in London sind.

§. 1^4. Daß Poussin nach der sogenaiitenaldobrandini sehen Hochzeit stndiret; daß sichnoch Zeichnungen finden/ die Annibal Carraeeinach dem vorgegebenen MarcuS CoriolanuS ge-

il ?uraI>uU'5 Ireaüsc vl paiulivg. 1740. kol.