Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
43
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der griech. Werke ;c.

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K. >26. „ Michael Angelo nahmein Gefäß mitWasser, in welches' er sein Modell von Wachs oder„von einer harten Materie legte: er erhöhet«: das„ selbe allmählig bis znr Oberfläche des Wassers.„ Also entdekten sich zuerst die erhobenen Theile/„und die vertieften waren bedekt/ bis endlich das„ ganze Modell bloß und ausser dem Wasser lag.„Auf eben die Art (sagt Vasari/) arbeitete Mi-„ chael Angelo seinen Marmor: er deutete zuerst die„ erhobenen Theile aii/ und nach und nach die tieferen."

§.126. Es scheinet/ Vasari habe entwedervon der Manier seines Freundes nicht den deutlich-sten Begrif gehabt/ oder die Nachläßigkeit in seinerErzählung verursachet/ daß man sich dieselbe etwasverschieden von dem/ was er berichtet/ vorstellen muß.

§. 127. Die Form des WassergefäßeS ist hiernicht deutlich genug bestimmet. Die nach und nachgeschehene Erhebung seines Modells ausser dem Was-ser von unten auf/ würde sehr mühsam sein/ undsezet viel mehr voraus/ als uns der Geschichtschrei-ber der Künstler hat wollen wissen lassen.

Z. t2«. Man kan überzeuget sein/ daß MichaelAngelo diesen von ihm erfundenen Weg werde auf'Smöglichste ausstudiret/ und sich bequem gemachet ha-ben. Er ist aller Wahrscheinlichkeit nach folgender-gestalt verfahren.

essenclt) xer la sua nalura nella sua sommil.» xiana exari, I» deUa a poco a clel ^ cosi ven-

kl 8co^rii'8i z^ürt! xiu rÜevate o a nascvn-

6e suvi ^ccstlemici. WiNckelMaN.