schwer zu finden ist; man suchet dieselben durch Ho-rizontallinicn/ welche die Bleifaden durchschneiden.Die Lichtstrahlen aber ans den Viereken/ die diese "von der Figur abstehenden Linien machen/ werdenunter einem desto größeren Winkel in'6 Auge fallen/folglich größer erscheinen/ je höher oder tiefer sie un-serem Sehepunkte sind.
Z. Zum Copiren der Antiken/ mit denenmau nicht nach Gefallen umgehe» kan/ behalten dieBleifaden noch bis izo ihren Werth/ und man hatdiese Arbeit noch nicht leichter und sicherer machenkönnen: aber im Arbeiten nach einem Modelle istdieser Weg aus' angezeigeten Gründen nicht bcstimtgenug.
Z. 122. Michael Angelo hat einen vor ihmunbekanten Weg genommen/ und man muß sich wun-dern/ da ihn die Bildhauer als ihren großen Mei-ster verehren/ daß vielleicht niemand unter ihnen >sein Nachfolger geworden.
§.123. Dieser PhidiaS neuerer Zeiten/ undder größte nach den Griechen/ist/ wie man ver-muthen könte/ ans die wahre Spur seiner großenLehrer gekommen/ wenigstens ist kein anderes Mittelder Welt bekant geworden/ alle möglich sinlichenTheile und Schönheiten des Modells auf die Figurselbst hinüberzutragen nnd auSzudrüken.
§. 12-i. Vasari hat diese Erfindung desselbenetwas unvollkommen beschrieben. ?) Der Begrif nachdessen Bericht ist folgender:
j) Ms auf CanvVa, Thvrwaldson und D-niekev.12) Vite cle' Lcull.. e<1 e6it. i563.
Z. x. 776. — czuaUro xi-'iFimii ^ct22nl.'i, die xossnnoznseßnarö Q eavare <1e' niai'in! le cc»n un ruv6o
LtLM'v Qvii i sass!, clie il luoüo ö ^uestv,
s' e' 8i x»iglia88i una. ligui a 61 cera v 6'altr^i inateria<1urS) v 81 »ucl^esse a una conva la c^usls