der griech. Werke :c.
„ dern nicht gut bediene»/" wie Michael Angel»sagt.
ß. 52. Seelen/ denen die Natur hold gewesen/
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haben hier den Weg vor sich offen / Originale zuwerden.
§. 63. yn diesem Verstände ist es zu nehmen/ wenDe PileS berichten will/ daß Raphael zu der„ Zeit/ da ihn der Tod übereilet/ sich bestrebet habe/„ den Marmor zu verlassen / und der Natur gänzlich„ nachzugehen. " Der wahre Geschmak des Alter-tums würde ihn auch durch die gemeine Natur hin-durch beständig begleitet haben/ und alle Bemer-kungen in derselben würden bei ihm durch eine Arreiner chymischcn Verwandlung dasjenige gewordenstill/ waS sein Wesen/ seine Seele auSmachete.
Z. 64. Er würde vielleicht mehr Mannigfaltig-keit/ größere Gewänder/ mehr Colorit/ mehr Lichtund Schatten seinen Gemälden gegeben haben:aber seine Figuren würden dennoch allezeit weni-ger schäzbar hierdurch/ als durch den edlen Con-tur/ und durch die erhabene Seele/ die er aus denGriechen hat bilden lernen, gewesen sein.
K. 66. Nichts würde den Vorzug der Nachah-mung der Alten vor der Nachahmung der Naturdeutlicher zeigen können / als wen man zwei jungeLeute nähme von gleich schönem Talente/ und deneinen das Altertum/ den andern die bloße Naturstudiren ließe. Dieser würde die Natur bilden/wie er sie findet : als ein Jtaliäner würde er Fi-guren malen vielleicht wie Carravaggio; alsein Niederländer/ wen er glüklich ist / wie JakobZordanS : als ein Franz öS/ wie Stella : jener
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