der griech. Werke se.
der Schönheit. Sie wurden in EliS gehalten: derPreis bestand in Waffen, die in dem Tempel derMinerva ausgehänget wurden. An gründlichenund gelehrten Richtern konte es in diesen Spielennicht fehlen/ da „die Griechen/ wie Aristoteles„ berichtet/ ihre Kinder im Zeichnen unterrichten„ ließen/ vornehmlich weil sie glaubte» / daß eS ge-„ schiktcr mache/ die Schönheit in den Körpern zu„ betrachten und zu beurtheilen. "
§.19. Das schöne Geblüt der Einwohnerder mehresten griechischen Inseln / welches gleich-wohl mit so verschiedenem fremden Geblüte vermi-schet ist/ und die vorzüglichen Reizungen des schönenGeschlechts daselbst/ sonderlich auf der Insel ScioS/geben zugleich eine gegründete Muthmaßung vonden Schönheiten beiderlei Geschlechts unter ihre«Vorfahren/ die sich rühmete»/ ursprünglich/ ja-älter als der Mond zu sein.
§. 20. ES sind ja noch izo ganze Völker/ beiwelchen die Schönheit sogar-kein Vorzug ist/ weilalles schön ist. Die Reisebeschreiber sagen dieseseinhellig von den Georgianer»/ und eben die-ses berichtet man von den KabardinSki/ einerNation in der krimischcn Tatarei.
§. 21. Die Krankheiten/ welche so vielSchönheiten zerstören / und die edelsten Bildungenverderben/ waren den Griechen noch unbekant.ES sindet sich in den Schriften der griechischenÄrzte keine Spur von Blattern/ und in keinesGriechen angezeigter Bildung/ welche man beimHomer oft nach den geringsten Zügen entworfensiehet/ ist ein so unterschiedenes Kenzeichen/ der-gleichen Blattergruben sind/ angebracht worden.
§.22. Die venerischen Übel/ und die Toch-
cle I. 3. c. 3. in iine. — G. d. K. 4 V.
1 K. 25 — 9 B. 3 K. 21 §.)