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1 (1825)
Entstehung
Seite
14
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^ Gedanken üb. d. Nachahmung

ter derselbe« / die englische Krankheit/ wüthete!: auchnoch nicht wider die schöne Natur der Griechen.

K. 23. Überhaupt war alles'/ was von der Ge-burt bis zur Fülle deck Wachstums zur Bildungder Körper/ zur Bewahrung/ zur Ausarbeitung undzur Zierde dieser Bildung durch Natur und Kunsteingeflößet und gelehret worden/ zum Vortheil derschönen Natur der alten Griechen gowirket und an-gewendet/ und kan die vorzügliche Schönheit ihrerKörper vor den unsrigen mit der größten Wahr-scheinlichkeit zu behaupten Anlaß geben.

§. 2-j. Die vollkommensten Geschöpfe der Na-tur aber würden in einem Lande/ wo die Natur invielen ihrer Wirkungen durch strengere Geseze ge-hemmet war/ wie in Ägypten/ dem vorgegebenen Va-terland- der Künste und Wissenschaften/ den Künst-lern nur zum Theil und unvollkommen bekant ge-worden sein. In Griechenland aber/ wo man sichder Lust und Freude von Jugend auf weihett / woein gewisser heutiger bürgerlicher Wohlstand derFreiheit der Sitten niemals Eintrag gethan: dazeigctc sich die schöne Natur unverhüllet zum großenUnterrichte der Künstler.

K. 26. Die Schule der Künstler war in denGymnasien/ wo die jungen Leute/ welche die öf-fentliche Schamhaftigkeit bedekete / ganz nakend ihreLeibesübungen trieben. Der Weise/ der Künstlergingen dahin: SokrateS den CharmideS/ denZlutolykuS/ den LysiS zu lehren; ein PhidiaS/aus diesen schönen Geschöpfen seine Kunst zu be-reichern. Man lernte daselbst Bewegungen der Mus-keln/ Wendungen des Körpers; man studirte die Um-risse der Körper/ oder den Contur an dem Abdruke,den die jungen Ringer im Sande gemachet hatten.

K. 26. Das schönste Nakende der Körper zeigetesich hier in so mannigfaltige»/ wahrhasten und cd-