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1 (1825)
Entstehung
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10
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t0 Gedanken üb. d. Nachahmung

Z l l. Die Kenner und Nachahmer der griechi-schen Werke finden in ihren Meisterstüken nicht al-lein die schönste Natur/ sondern noch mehr alsNatur/ das ist/ gewisse idealische Schönheitenderselben, die, wie uns ein alter Ausleger desPlato^) lehret,von Bildern, blos im Ver- stände entworfen / gemachet sind. "

§. 12. Der schönste Körper unter uns wärevielleicht dem schönsten griechischen Körper nickt /ähnlicher, als Jphikles dem Herkules'/ seinemBruder/ war. Der Einfluß eines sanften und rei-nen Himmels wirkte bei der ersten Bildung derGriechen, die frühzeitigen Leibesübungen aber ga-ben dieser Bildung die edle Form. Man nehmeeinen jungen Spartaner, den ein Held mit einerHeldin gezeuget/ der in der Kindheit niemals inWindeln eingeschränket gewesen/ der von dem sie-benten Jahre an auf der Erde geschlafen/ und imRingen und Schwimmen von Kindesbeinen an wargeübet worden; man stelle ihn neben einen jungenSybariien unserer Zeit: und alsdail urtheile man,welchen von beiden der Künstler zu einem Urbildeeines jungen TheseuS/ eines ZlchilleS/ ja selbsteines BakchuS/ nehmen würde. Nach diesemgebildet/ würde eS eiu TheseuS bei Nosen/ undnach jenem gebildet/ ein TheseuS bei Fleischerzöge l/ werden: wie ein griechischer Maler von

i) ?roclu8 in 'Nmanim ^ Eine vorzügliche

Stelle über diesen häusig bestrittenen Gegenstand findetsich bei Cicero: sie nilnl. e88e in ullc»

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