Biographie.
ci.v.
„ mand kan den Man höher schäzen als ich; aber„dennoch möchteich eben so nngern Winctelman„sein/ als ich oft Lessing bin. " Einen neuenBeweis von seiner Achtung für Winckelman gabcr dadurch/ daß er die Geschichte der Kunstmit Berichtigungen und Zusäzen von seiner Handan'S Licht steilen wollte, zu welchem Behuf cr sei»Exemplar am Rande beschrieben hat. Was uns da-von und aus seinen übrigen Schriften hieher Bezüg-liches bekant geworden, habe ich sorgfältig an Ortund Stelle eingetragen.—Die Stelle des Präsiden-ten über die Altertümer zu Rom wurde dem Bat-tista Visconti und sodan seinem würdigen SohneEnnio Quirino Visconti verliehe»/ berühmtdurch sein Museum Pio - Cle men ti num.
Ich habe das traurige TodeSschiksal des in seinerArt grogen Dentschen ganz getreu nach dem ac«tenmäßigen Berichte in Rosset tiS Schrift: Win-ckelmanS lezte LebenSWoche/>) erzählt; ebenso werde ich jezt einige Nachrichten über den MörderArcangeli und sein Schiksal daraus mittheile».
Francesco Arcangeli war ans Campiglio/einem Dorfe unweit Pistoja in Toscan«/ gebürtig/wo sei» Vater etliche Grundstufe besaß. In seinem
Jahre ging cr in Florenz bei einem fürstlichenKoch in dic Lehre/ und nach zwei Jahren wurde erselbst Koch in dem Hanse eines gewissen Graven Bar-d i/ wo cr fünf Jahre blieb. Dan besorgte cr dennämlichen Dicnst zwci Jahre hindurch bei einemgewissen Anton Baldinotti/ bis cr den Auftragerhielt/ als Bedienter einen Sohn dcssclbcn nachWien zu begleiten. Bei diesem war cr nur fünfWochen/ und kam sodan zu cinem Graven Cottaldi.Nach einiger Zeit stahl cr seinem Herrn 600 bis 600
I) Dresden, tLIS, S.