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1 (1825)
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CLIV
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cuv.

Wtnckelmanö

ihm zur Ehre/ daß er die angeführte nachtheilig«!Stelle aus den Briefen an Muzel- Stosch, un-geachtet dieser sie unterdrüken wollen/ durchaus nichtstreichen ließ/ obwohl er die ganze Samlung/ ehesie ,m'S Licht trat/ lange Zeit zum Durchsehen ge-habt. Das wahre Verdienst wird glänzender durchden grundlosen Tadel. Aber Winckelman kontenur in der Leidenschaft ungerecht sei»/ und es ohneUrsache nicht bleiben. Er verbessert seinen Fehlerin einem andern Briefe an einen seiner Freundedurch folgende Worte:Die Auszüge aus HerrnLessingS Schrift/ welche mir ein Beweis nicht gemeiner Freundschaft sind/ verdienen mehr als dieBeschreibung der Villa des CardinalS. Den Werth dieser Auszüge vermindert es nicht/ daß ich das Buch selbst zuvor aus Dresden bekommen habe. Lessing/ von dem ich leider nichts gesehenhatte/ schreibet/ wie man geschrieben zuhaben wünschen möchte; und wen ich nicht seine Reise von Ihnen erfahren hätte/ so wäre ich demselben mit einem Schreiben zuvorgekommen.ES verdienet derselbe also/ wo man sich vertheidi- gen kaü/ eine würdige Antwort. Wie es rühmlich ist/ von würdigen Leuten gelobet zu werden/ so kan es anch rühmlich werden/ ihrer Beurtheilung würdig geachtet zu sein. " l)

Als Lessing im Herbste 1768 nach Nom reisenund einige Zeit seinen Aufenthalt dort nehmen wollte/dachte jederma»/ dem er davon sagte/ daß er WNi-ckel m ans Nachfolger zu werde» im Ginne habe;allein was hat Winckelman und derPlaN/ den sich Winckelman in Italien machte/ mit meiner Reise zu thun? (schreibt er an Ebert. Nie-

OLessings Lebe», t Th. 256 257 S. u. Br. auWalk her, v, tS Mg. j7üü.

2) jS Oct. 57üS.