Biographie.
cun.
„ in derselben zu antworten." l) Und früher schrieb,r an denselben: „Ich weiß nicht/ wie Sie sich„einbilden können/ daß ich in dem Werke sder ge-machten Anmerkungen^ selbst eine Widerlegung„ zweier Hallenser/ von denen der eine ein junger„Bärenführer ist/2) und in einer Untersuchung„ des ehrwürdigen Altertums und der erhabenen„Kunst/ die beiden ein Geheimniß bleiben muß,„ einfliken wollen."
Er bekam den Laokoon Lessings/ las ihnund sagt darüber in einem Briefe an Muzel-Stosch:^) „LessingS Buch habe ich gelesen;„ es ist schön geschrieben/ obgleich nicht ohne bekante„ Fehler in der Sprache. 5) Dieser Mensch aber hat„so wenig Kentniß/ daß ihn keine Antwort bedeu-ten würde; und es würde leichter sein/ einen ge-„ funden Verstand aus der Ukermark zu überführen/„als einen UniversitätSwiz/ welcher sich mit Para-„ doxen hervorthun will. Also sei ihm die Antwort„ geschenket. " Dieses offenbar eben so ungerechteUrtheil/ als irrig die Meinung war / Lessing seiHofmeister oder sei Professor in Halle/ ist die Folgebeleidigter Eitelkeit/ welche auch die Rügen im sanf-testen Tone und mit den feinsten Wendungen nichtverschmerzen kau. Lessing war selbst in seinenNeigungen fern von aller Schulgelehrsamkeit unddem Akademiezwang; und sein Wiz stamt nirgendsweniger her als von einer Universität. ES gereicht
j) Lejte Lebenswoche/ S. XIV.
2) Lessing.
3) Br. V. 28 JUII. 5766.
4) IS Avr. t767.
5) Keine Schrift«! sind eorrecter als die von Lessing,und zwar bis auf dk» geringsten Zeddel; wo sah W Ni-ckel man Fehler?