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Winckelmanö
Wie er in diesen Jahren beschäftigt war/ ist unshinlänglich bekaiit/ wen man nun noch seinen ausge-breiteten Briefwechsel mit Franke/ Berends/Heyne / Muzel - Stosch / Riedesel / No l k-maü/ mit seinen Freunden in der Schweiz/ inSpanien/ mit Gelehrten in Italien / Frankreich/^undmit Reisenden i» Asien/ Griechenland und Ägypten/dazu rechnet / l) so glaubt mau ihm gern/ daß er/wie er sich ausdrükt/ ein gequälter Wurm war, 2)und keine Ruhe hofte/ bis er dahin komme» würde/wo sich der Indianer mit seinem geliebten Hunde hinwünscht. Zuweilen wurde er mir Briefen von hun-dert Fragen bestürmt/^) und iu manchen kamen soseltsame Ansinnen vor/ daß er einmal glaubte / eSwerde am Ende gar noch eine römische Kehrbürsteund eine Nasenh aarscheere verlangt werden. 5)
Vierte Reise nach Neavel.
Schon im Frühling 1765 wollte er eine guteGe legenheit in Gesellschaft des Jo hn Wilkes/ die-ser berühmten Stüze der englischen Freiheit/ benüzen/Neapel anf'S neue zu besuchen; allein seine Nach-richten von den neuesten herculanischenEntdekungen schienen ihm die Kunstschäze daselbstverschlossen zu habe». 6) CamilloPaderni hatteihm alle Freundschaft aufgesagt/ und der spanische
t> Br. an Berends/ v, t Jul. l767-
2) Br. an He»nc, v. tZ Jan. t76S.
3) Br. an Usteri/ v. t? Aug. 1767.
4) Br. an Genzmar/ V. 2a März 1766.
5Z Br. an. Usteri/ v. 18 ?lpr. t767.
6! Br. an Niedesel, v. 22 Febr. l765.