Druckschrift 
1 (1825)
Entstehung
Seite
CXXVII
Einzelbild herunterladen
 

Biographie.

cxxvii.

Thaler jährlichem -Gehalts; der König aber wolltesich nur zur Hälfte verstehe»/ worüber da» die Un-terhandlung aufhörte. „ Der König weiß nicht/„ daß man einem Menschen/ welcher Rom gegen„ Berlin verläßt/ und sich nicht anzutragen nöthig„ hat/ wenigstens fo viel geben miiße/ als jemanden/„ welcher von dem Eismeere/ von Petersburg/ ge-„ rufen wird. 5) Doch sollte er wisse»/ daß ich„mehr als ein Algebraist Nuze» schaffen kaii/ und„ daß die Erfahrung nur von 10 Jahren in Rom„weit kostbarer sei/ als eben so viel Hahre AuS-„ rechnungen von Verhältnissen / von parabolischen„ Linie»/ die man in Tobolsk so gut als zu Smyrna„ machen kan. Das erstemal hat mich der Landgrav„ von Hesseneassel aufgesprengt/ das drittemal wird„ es niemanden gelingen. Ich kan mit eben so viel„ Rechte sage»/ was ei» Castrat i» einem ähnlichen„ Falle in Berlin sagte: dene! esniare il

„ suo t^ener.ile. "

Der König hat später/ nachdem er durch Muzel-Stosch zugleich niit den Monumenti alle übri-gen Schriften WinckelmanS zum Geschenk er-halten / aus denselben eine äusserst vortheilhafteMeinung von deren Verfasser geschöpft/ die er ihmauch in einem Schreiben durch Herrn von Cattversichern lassen.^) Er glaubte W:»ckelman zukennen/ und hielt ihn für eine» ehmalige» Auditorbei einem Negimente seines HeerS; allein da scheinter ihn mit einem gewissen Ewald aus Spandauverwechselt zu haben/ Verlange in der Welt umher-zog und anch nach Rom kan?/ wo Winckelman vielNoth mit ihm hattet)

1) Manvertuis.

2) Br. an Muzrl > Stosch, v. 30 Aug. 1765.

A Vr. an Ricicsel/ v. 24 Nov. t767.

4) Vr. an MuzeNStosch, v. ? Sept. ^767.