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1 (1825)
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CVI
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cvi. Winckelmanö

Von nun an kam kein Reifender höhern Stan-des nach Rom, den Winckelman nicht führenmußte/ obwohl er es oft/ wen er keine Empfin-dung für daö Schöne in der Kunst an solchen Per-sonen wahrnahm/ mit dem größten Widerwillen that.Der Herzog von Roxburg/ und später Lord Bal-timore/ der ganz Maryland in Virginien befaßt)und ein Einkommen von 30/0»o Pfund Sterlinghatte/ waren unter den ersten/ die er führte.

Dieser Mau von 40 Jahren/ der Welt müde/ fandin Nom nichts schön als die Peterskirche undden vatikanischen Apollo. Winckelmansagte ihm/ so wie sie am Ende ihres Curses waren,offen seine Meinung und ließ sich nicht bewegen/ mitihm auch nur nach Neapel zu gehen, "i) Fast vonähnlichem Schlage waren der Herzog von Gordon/dessen Bruder Lord Gordon, und Milord Hope/ dieer nach Tagen ausgab/ weil keiner von ihnen Ge-schmak und Empfindung des Schönen hatte. Der ^erste gab im Wagen kaum ein Zeichen des Lebens,wen er ihm mit den auserlesensten Ausdrüken undden erhabensten Bildern die Schönheiten der altenKunstwerke pries. 5) Von besserer Art war ein jun-ger Freiherr von Dalberg/ Domherr von Mainz/

(welcher Titel sonst bei Winckelman von üblerVorbedeutung gewesen/) liebenswürdig/ von gutemGeschmake/ vieler Einsicht und Wissenschaft/ dersich vornahm/ nach seiner Zurükkunft in Deutschlanddas Griechische zu studiren. Er reiste mit vieler

5) Br. an Usteri, v. 57. Dee. 5762.

2) Br. an Franke/ v. 55 Jan. 576Z.

3) Br. an Usteri, v. 5 u. 2S Jan. u. an Franke, v.55 Jan. 576Z.

4) Ebcndas. ^

5) Br. an Usteri, V. <5 März 576Z.