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1 (1825)
Entstehung
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CVII
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Biographie. cvn.

Würdigkeit; aber Frankreich wollte er nicht sehen.Winckelman suchte so seltene Menschen, besonders^ aus katholischen Gegenden Deutschlands/ bekant zumachen, und wollte ihm eine kleine Schrift weihend)Dieser D'alberg war der nachherige Fürst Pri-mas von Deutschland.

Von keinem Fremden aber spricht er mit einemso großen Lobe als von dem Fürsten von Anhalt-Dessau. Derselbe trat eines Abends mit einemWanderstabe in der Hand und ohne Bedienten inWinckelmans Zimmer/ und sagte: „Ich bin von„ Dessau/ lieber Winckelman, komme nach NoiN/„ um zu lernen/ und habe Ihres Beistandes nöthig. "Er blieb bis Mitternacht; Winckelman vergoßFreudenthränen über ein so würdiges Menschenkind/und war stolz auf unsre Nation. 2) An Muzel-Stosch schrieb cr:^) „Der Fürst von Dessau> „ ist von der Natur geschaffen/ ein würdiger Bürger„und Freund zu sei»/ und diesen Endzwek der Na-„ tur erfüllet er/ und erhöhet ihn durch seine Geburt/„ durch seine Gestalt und durch seine einnehmen-„ de Herablassung. Er ist nicht im Stande laste»„ haft zu sein. " Dem ärmsten Maler/ der nach Nomkömt/ konte er ein Beispiel sein/ alle Augenbiike zunüzen; er ging in die geringsten mythologischen Klei-nigkeiten hinein/ und schwang sich bis zum Erhabnen/der Kunst hinauf. Fünf Monate hat derselbe samtseinem Bruder und dem Hofratbe Neifenstein inRom verweilt/ und Winckelman würde ihm aufimmer nach Deutschland gefolgt sein/ wen er sein

t) Br. an Usteri, v. 22 Mai/ u. an Walther, v.

Oct. 176Z.

2) Br an Franke, v. IS Jan. u. an Muzel-Stosch,L? v. 15 Aug. 17ÜS.

Z) Ebcndas.

Ä Ebendas. u. Br. anSclilabbrendvrf, v. t Jan. 1765.