Biographie.
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„ monie fühlen/ die über menschliche Begriffe gehet/„ und von der ewigen Verbindung der Dinge ange-„ stimt wird. " — „ Ihre Bildung ließ mich„auf daS/ was' ich wünschete/ schließen: und ich„fand in einem schönen Körper eine zur T li-egend geschaffene Seele/ die mit der Em-pfindung des Schönen begäbet ist. " ^) Ihmweihte er bie> geniale nnd im höchsten Style derProsa verfaßte Abhandlung von der Fähig-keit der Empfindung des Schönen, als einDenkmal der Freundschaft/ die rein von allen ersin--lichen Absichten war/ weil er den Theuren je wiederzu sehen nicht hoffen konte. 3) Dieser Nneigennüzig-keit ungeachtet hat die Schrift/ welche auf eine soneue Art dedicirt war/ zu vielerlei Auslegungen undMuthmaßungen Anlaß gegeben. Man fand darin nndin den Briefen an Berg nicht die Sprache derFreundfchaft/ sondern der Liebe/ wie es den auchin der That ist; 5) er pflog früher mit Lamp rechteinen gar vertrauten Umgang; der schöne JünglingNieolo Castellani/ aus einem der besten Hänsevzu Florenz/ hatte ihn so sehr eingenommen/ daß erihn durch eine zugeeignete Schrift berühmen wollte; 6)den Tod des schönen/ ja des schönsten SängersBelli/7) nm welchen Milady Orford Thränen
t) Br. an Berg, V. s Jun. 1762.
2) Von ».Fähigkeit derEmpfind. des Schönen,
§. 2.
Z) Ebendas.
4) Gesch. der Kunst, 4V. 2 K. sv §.
5) (Hippel) über die Weiber. Leipz. 1787. S,
Z2— ZZ.
6) Vr. anMnzel-Stvsch, V. Sonabend nach d> Z0 Jan.
1760, an Riedesel, V. IS März u.V. April 17üZ>
7) Vr. an Mu z el - S t v sch, v. 6 Febr. 175?.