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1 (1825)
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CII
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WinckclmanS

welcher englischer Gesandter bei der Pforte gewesen/lange in Constantinopel gelebt hatte/ und behaup-tete/ der erste Europäer zu sein/ dem die Blattern ,eingeimpft worden. >) Bei diesem gelehrten Eng«länder übte er sich im Arabischen/ das ihm einengroßen Vorschub in der hebräischen Sprache gab/!>ie er auf eine Anstellung in der Vaticana hin alsNebenstudium betrieb.

Ein gefährliches Fieber warf ihn im Sommerdes Jahres N62 zu Bette. Der Cardinal/ seinFreund/ zeigte sich dabei sehr um ihn besorgt/ undso ward er bald wieder glüklich Hergestellt.

Unter den Fremde»/ welche Winckelman inRom kennen lernte und ihr Führer zu den Knnst-schäzen wurde/ war im Frühling des Jahres 1762der Baron Friedrich Neinhold von Berg ausLivlaud. Sein Aufenthalt in Nom dauerte nurkurze Zeit; aber nichts desto weniger fühlte sich ^Winckelman durch eine geheime Kraft zu ihm sosehr angezogen/ daß er dessen Trennung in den rüh-rendsten Worten betrauert. „ So wie eine zärtliche„ Mutter untröstlich weinet über ein geliebtes Kind/„ welches ihr ein gewaltthätiger Prinz entreisset und„zum gegenwärtigen Tod in das Schlachtfeld stel-„ let: eben so bejammere ich die Trennung von Jh-„nen/ mein süßer Freund/ mit Thränen/ die aus„ der Seele selbst fließen. Ein unbegreiflicher Zug„zu Ihnen/ den nicht Gestalt und Gewächs allein„ erwekct/ ließ mir von dem ersten Augenblike an/„ da ich Sie sah/ eine Spur von derjenigen Har-

t) Edendas. u. Vr. «mV er en ds, V. IS Mai, u. an Volk-

man, v. l6 Jul. 1764. K

2) Br. an einen ungenanten, v. S Dcc. t762.

Z) Br> an Usteri, v. l6 Sct. t762.