Biographie.
XXXVII,
„ chen. Fast in allem bin ich mein eigner Führer„ gewesen.
„ Die Liebe zu den Wissenschaften ist eS/ und„die allein/ welche mich bewegen können/ dem mir„ gethanen Anschlag Gehör zu geben.
„ ES ist mein Unglük/ daß ich nicht an einem„großen Ort geboren bin/ wo ich Erziehung und„Gelegenheit haben können/ meiner Neigung zu„ folgen und mich zu formiren. —
„ Die c»n>Iiuo sine ^U!> non, das ist der wich-tigste Punkt. Eusebie und die Musen sind„ hier sehr streitig bei mir; aber die Partei der„ leztern ist stärker. Die Vernunft/ die das Ge-„ gentheil in solchem Falle thun sollte / tritt denselben„bei. Sie ist bei mir der Meinung/ man könne„über etliche theatralische Gaukeleien hinsehen; der„ wahre Gottesdienst sei allenthalben nur bei weni-„ gen AuSerwählten in allen Kirchen zu suchen.
„ Ich glaube/ daß ich berechtigt bin/ dieses Vor-„ haben mit mir nach meinen Begriffen und Ge-„ wissen zu deuten/ und so bei mir und nichts an-„ dereS anzunehmen. An Pflichten/ die weiter als„die Vernunft gehen/ halte ich nicht gebunden zu„ sein.
„ Also glaube ich nicht/ den Pater durch meine„ reserv^Uones raentsles zu betrügen; ich kau die-„ selben durch der Jesuiten eigene Lehren von die-„ sein Punkt/ welche bekaiit sind/ vertheidigen.
„Gott aber kan kein Mensch betrügen!„ Der Finger des Allmächtigen/ die erste Spur sei-„ nes Wirkens in uuS/ das ewige Gesez und der„ allgemeine Nuf ist unser Jnstinct: demselben mußt„du und ich/ aller Widcrsezlichkcit ohngeachtet/„ folgen. Dieses ist die offene Bahn vor uns. Auf» derselben hat uns der SchöLf:r )ie Vernunft zur