Biographie. xxxm.
„ Potsdam gethan/ Lamprechten zn besuchen/ der„ mir durch sein unaufhörliches Schreiben keine, „Ruhe gelassen hat. Es sind mir drei Wochen/„weniger ein Tag/ darauf gegangen. Ich habe„ Wohllüste genossen/ die ich nicht wieder genießen,, werde: ich habe A t h e n und S pa r t a in P o t Sd a m„gesehen/ und bin mit einer anbetungsvollen Ver-„ ehrung gegen den göttlichen Monarchen erfüllet.„Von den erstaunlichen Werken/ die ich dort ge-„ sehen habe/ will ich mündlich mehr berichten. Ich„ habe aus dieser Reift/ die mir ziemlich kostbar ge-„ Wesen/ dennoch einigen Nuzeu gezogen/ und der„ist dieser: ich bin entschlossen/ mich ans einen ge-« wissen Fuß m Rom zu ftzen. "
Bekantschast m! t d e m Nuntius Archinto unddem
Beichtvater des Königs. Vorhaben zur ka-, tholischen Kirche überzutreten und nach
Rom zu gehen.
Echo»früher/ im Jahre 1751/ machte Win ckelmanmit Archin tv/ dem päbstlichen Nuntius' am Hofedes Königs von Polen und nachmaligen Cardinal/2)jene Bekantschaft / die für sein ganzes Leben sowichtig geworden ist. Archinto besuchte einst
tZ Br. an Berends, v. 27 März t75Z.
2) Archinto ist erst später Cardinal geworden/ undzwar Cardinal Staatssecretär/ das höchste Amtunter dem Pabste; er wird deßhalb, wie schon Mor-genstern in seiner Nede aus Johan Wiuckelman,S. 64. bemerkt hat, von Gurlitt in der biogra-phisch - literarischen Notiz unrichtig schon umdiese Zeit immer Cardinal genant.
Z) Den Hergang der Sache erzählt Gurlitt in seinerbiogravhisch - literarischen Notiz über Wiu-ckelman (Magdeburg 17S7, S. N —tZ) wie er sie