Biographie. xxv.
ihm der Gedankt! durch den Kops/ mit seinen vielenSprachkentnisse» mich England zu gehen/ und Cor-rector in einer Buchdrukerei zu werden. Er fühlteseine Bürde dopelt: „Ich habe vieles gekostet;„ aber über die Knechtschaft in Seehausen ist nichts„gegangen."^) Er schrieb daher am Ostertagean den Abt Steinmetz in Klosterbergen /um eine Anstellung an der dortigen Schule zu er-halten;^) auch der Rath des SuperintendentenCleinow zu Salzwedel/ sich um das vacante Con-rectorat des LyceumS daselbst zu verwende»/ warihm zu eben jener Zeit sehr willkommen. Erwurde nebst einem gewissen Stein zur Probeleetioneingeladen/ und ritt am bestimten Tage nach Salz-wedel. Bei dem Wirthe/ wo er abgestiegen war/erkundigte er sich über die Lage der Dinge/ undsagte ihm/ daß er deS^ConreetoratS wegen her ge-kommen sei. Dieser antwortete ihm aber/ es hättesich als Kandidat auch ein gewisser Stein gemel-det/ der aus der Stadt gebürtig sei/ und wahr-scheinlich die Stelle erhalten werde/ weil ihm derganze Magistrat wohlwolle. So bald Winckel-man das gehört hatte/ ließ er sein Pferd wiedersatteln/ und ritt/ ohne die Probeleetion zu halte»/zurük; Stein wurde Conrector.
Diese mißlungenen Hofnungen und die Vorstel-lung seines Freundes BerendS: doch ja zu blei-ben/ wo er sei/5) hielten ihn nicht ab/ alle Wegezu versuche»/ durch die er aus einer ihm verhaßtenGesellschaft hinweg in eine Sphäre kommen könte/
1) Gnrlilts Program von lS20. S. tl.
2) Br. an uden, v. 2? März t7ZZ.
Z) Lpist, I»I Lteimilvt?, k(.ria I pascli. >747.
Lxisl, ud Lleiiivviurn, sine 6ato>
5) Nr. an Berends, v. 6 Jan. 17SZ.
Winckelmaiis Biographie. I. 2