Biographie.
XIX.
„sein Nachfolger im Conrectorate/ der mit Recht„in der gelehrten Welt so hoch geschäzte Winckel-„man in sieben Jahren." Wahrhaftig/ das istein starkes' Verhältniß: Anderhalb zn Sieben;wir wollen es' jedoch corrigiren und sagen: Ander-halb zn Fünf; den so lang, und nicht einmalganz so lang, war Winckelman in Seehausen.Aber woher weiß den der alte Boysen so genau/was' Winckelman an der Schule zu Seehausengeleistet hat; er selbst war ja in Magdeburg? Hatteer vielleicht eine so getreue Correspondenz? Da sähees schlim aus. Daß er auf'S Haar berechnete/was sein eigenes Verdienst betrug/ darüber wol-len wir keine Probe von ihm verlangen; aberunserm Winckelman muß er die Rechnung nichtstellen/ das' hat dieser selbst gethan. „Ich habe„den Schulmeister mit großer Treue ge-„ macht/" (schreibt er/ zwar nicht in den Ge-filden des TodeS/ aber im Alter des män-lichen Charakters» „und ließ Kinder mit grindich-„ ten Köpfen das' Abece lese»/ wen ich während die-„ seS Zeitvertre^S sehnlich wünschte/ zur Kentniß„ des' Schönen zu gelangen/ und Gleichnisse aus dem„ HomeruS betete. — In Sachsen schrieb ich den„ ganzen Tag alte Urkunden und Chroniken aus/ und„ las' Leben der Heiligen/ und des Nachts den S o -„phokleS und dessen Gesellen. Ich rief mir aber„beständig zu, wie noch izo:
« Me, c^ui ^uvenl-utern natus <^uc>-
II c!,->lllinc>^Ic> viÄeri ^XZSSLIN ^ no» no»
1) » Stille, mein Herz! du ertrügest ia elimals härtere Übel."
Br. an Heinr. Fücßly, v. 22. Sept. 1764.
2) Lxist. »>1 LtciaiuLl^, ieris i pascli. >7^7.