Biographie. xv.
er wolle sich die Gurgel abschneiden. Da sie inseiner Nähe waren/ ließen sie halten / und fragtenihn, was er machen wollen? Er erzählt ihnen schlichtden Übeln Erfolg seines Unternehmens'/ und in wel-chem Zustande er hier angekommen sei. Nachdemihre Neugierde befriedigt war/ baten sie ihn/ eini-ges Geld anzunehmen/ damit er seine Reise destobequemer fortsezen könte.
Vergebens schrieb er um diese Zeit etlichemal anden berühmten Professor Geßner in Göttingen/um durch dessen Empfehlung ein Amt zu erhalten. —Im Jahre 17^0 nahm er die Stelle eines Haus-lehrers bei dem Herrn von Grollmaii/2) Rittmei-ster im Regiments Bredow/ zu Osterburg/ eineMeile von Seehausen / an. Ein Jahr brachte erin dieser Familie/ zugleich neben einem französisch-italiänischen Sprachmeister/ zu/ und hatte Ursachemit der edlen Behandlung/ die ihm widerfahrenwar/ zufrieden zu sein.
Fest entschlossen/ Medicin und Mathematik zustudiren/ verließ er die Familie Grollmaii/ undbesuchte die Universität zu Jena. Allein / um seinenLebensunterhalt zu gewinnen/ mußte er daselbst soviel Privatunterricht ertheilen/ daß er kaum Athemschöpfen koiite. Den Gewin feiner Studien aufdieser Akademie beschränkt er selbst auf daS/ wasihm Hambergers literarische Vorlesungen genüzthaben. Sein Aufenthalt war von kurzer Dauer.
») Huder, x.
2) Bei Hub er wird er unrichtig Stollmail genant.
3) « tortuna milii vlilata munia
cc a/c« eoiiittioratu-; et
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aä Louiiteiu äe Lüaau z 6. 10 ^ul. 1746?