V.uikunft der Alten.
Mauern bei Gelegenheit eines geschnittenen Steinsin dem sto schi schen Museo geredet. Eine Stadt-mauer von solchen Steinen ist auch auf der SäuledesTrajanuS vorgestellet. Es ist auch hier ein Thorder uralten Stadt Tarquinia anzuführen/ welches,nebst einem Stüke der Stadtmauer»/ aus großenaber vierekicht gehauenen Steinen aufgeführet ist.Das Merkwürdigste an demselben sind hie und dakleine LükeN/ welche mit Stüken von Ziegeln gefülletsind / wo nämlich der Stein brüchig gewesen. Ebendieses habe ich sogar an dem alten Pflaster der au-relischen Straße in Toseana bemerket/wo zwischeneinigen Fugen der großen Kieselsteine Stüke von Zie-geln hineingeleget sind. Sonst ist von der Stadtnichts übrig als der Name; den die Gegend Heissetnoch izoTarquene/ und ist zwo Miglien von Corneto.
§.3i. JnB ogenwerken/ anWasserlei tun-geil/ Brüten und Triumphbogen wurden dieSteinekeilförmig gehauen/ welchesPerrault/ ohneRom gesehen zu haben/ hätte wissen können/ damit ernicht behaupten wollen/ die Alten hätten diese Art/die Steine zu hauen/ welche seine Nation !» coupe<Zcs xierres nennet / nicht verstanden/ und daß siedaher keinen Bogen von Steinen/ sondern nur vonZiegeln machen können. ES hat sich derselbenicht erinnert/ daß Vitruvius selbst von Bogenaus keilförmigen Steinen handelt.^) Ferner legeter seinem Abaten in den Mund/ daß diese Unge-
Vitruvius in Quarto vonSulpicius herausgegebe»,wo aus dem Rande die Zeichnungen von eben diesemBaumeister zu Erklärung dieses Scribenten/ nebst dessenGlossen, gesezet sind. Win ckelman.
,) Kl. tZ Abth. 97? N-1
2) ane. et möllern, t. I. I>. 171.
Z) 1^. 6. c. ii.