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Tempel deS Neptunus besageter Villa gestanden/und eben solche Kapitaler sind in dem Tempel zuNocera de' Pagani/ ohnweit Neapel. Von solchenKapitaler» wird figürlich gesaget/ daß sieDelphinenauswerfen (<Z--l^Innos vomere. l) In der Kirche zuS. Lorenzo ausser Rom stehen ans Säulen zwei Ka-pitaler/ an deren vier Eken eben so viele Vieto-rien stehen/ und zwischen ihnen Trophäen: zwei ähn-liche/ aber größere Kapitaler stehen in dem Hofe desPalastes Massimi alle Colonne.2)
§.13. Karyatiden/ auch AtlanteS^) und Te-il a m o n e S genant/^) welche anstatt der Säulen diene-ten/ siebet man an einem Tempel auf einer Münze/5)und in Athen tragen weibliche Figuren die Dekc ei-nes offenen Ganges/ an dem sogciiaiiten Tempel desErechtheu s. 6) Es hat dieselben von allen Reisen-
1) 8al»iss> ?>in. cicrcit. in Lolin. 4?. ^>. 6/>o.
2) Piranesi sclella Müßnis. öe' Rom. tav. 7. etc.hat viele Kapitale von verschiedener Form und mit man-cherlei Figuren von Menschen, Thieren, Blume» undden seltsamsten Verzierungen gesammelt, Fea.
3) I. 5. c. 11. n. 42.
Vitruv. I. 6. c. >0.
L) dlirist. tal». 19.— Eschen-
burg, in seinem Zusaze zu Lessings Bemerkungenüber die Ka r»atiden, (Lessings sämtl> Schrif-ten, l0TH. Z70 u. f.S.) zweifelt, daß die vier hermeti-schen Säulen eines MercnriustemveIs aus einerMünze deS Kaisers Marcus Aurelius in der Sani-lung der Königin Christinn, welche Winckelmanin obiger Stelle nachweiset, Karyatiden seien, we-nigstens erhelle es nickt aus der ziemlich unbestimten Ab-bildung. Havercamp »imt sie in seiner Erklärungfür die vier Atlanten. Fern 0 w.
6) Oescript. of t. 2. park. 2. pi. 66-
x. 16Z.— I.e llo^, IVlliues monun». I»