Baukunst der Meu.
dem Kasror und Pollux gewidmet/ waren Ge-fäße gesezet/ welche auf die Ningerspiele deute-ten : den die ältesten Preise derselben waren in
noch nnten, stehen koüten; auch sehen wir es bestätigtdurch so viele Überbleibsel alter Tempel in Griechenlandbei Le Ro», Stuart u.a. in deren Giebelselde sicherhobene Arbeiten befinden.
Was den andern Jrrtnm betrift, zu behaupten/ das,die Worte -vvon einem Gipfel/ oder »achunserer Erklärung von einem Giebelselde/ verstan-den werden/ obwohl sie eine Mehrzahl ausdrüke»/ sohat Winckelman nicht darauf geachtet/ daß Pansa-nias in jenen beiden Stelle»/ ll- >- c. 24. SZI. S. c, >o. lZ. 2.^1 von zweien Tempeln redet,deren jeder zwei Giebel und zwei Giebelselde rhatte, eiuen aus der Vorderseite/ den andern aus derHinterseite/ wie man an den Tempel» von Pästum ge-sehen. Nachdem er also gesagt, daß erhobene Bildwerke sichin beiden Giebelfeldern/ -v befände»/ fährt
er fort/ die zu beschreibe», welche sich in dem Giebelseldeder Vorderseite/ , uud da» die/ welche sich
in dem hittter» Giebelselde/ , befanden. Dersel-
ben Ausdrüke bedienet sich auch der Scholiast des Pin-darns (01x>»p. Xlll,)/ uni die nämlichen Theile anzudeu-ten/ indem er sie von einander unterscheidet. Ebenso mü-ßen wir auch das -v «->?»/?, (I. io> c. 19. Z. 3.)verstehe»/ wo Pausanias von dem Tempel des Apol-lo zu Delphi redet. Fea.
Valkenaer führt Schriftsteller an, welche die Ur-sache angeben, warum die Giebel so genant worden,toiüiribe I?urix. c. 2». Böttigers Amalthea I68 !e.) Siebeiis.
Ich habe das angesührte F ragme» t des Ka llima-ch u s i n der Geschichte d er Ku nst f Z B. 4 K.3t — 32. §.) mitgetheilt/ uud wahrscheinlich gcmacht,daß jene Gefäße aus gebrauter Erde gebildet gewesen,weil solche Vasen den Athleten als Kanipspreife gegebenwurden. Sie kö»»en aber auch von Bronze gewesen