Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
406
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Baukunst dcr Alten.

entfallen/ daß gegen demselben über ein andere»demselben völlig ähnliches und gleiches stehet. ESfinden sich auch in Rom zwo ovale Säulen, undzwar von Granit, in dem Hofe des Palastes Mas-simi alle Colonne, und dem Ansehen nach ge-hören gemeldete Kapitaler von Marmor zu diesenoder ihnen ähnlichen Säulen,

§. 49 Ich füge deu Anmerkungen über dieForm der Gebäude der Alten noch ein paar Er-innerungen bei; die eine ist über eine Meinungdes Herrn Marchese Galiani zu Neapel/ indessen überseztem Vitruviv/?) welcher glaubet/

1)Le Noy gibt am angeführten Orte die Abbildung deSvorgeblich einzige» Kapitals dieser Art, welches aus Trünita de' Monti steht, aber sehr fehlerhaft, wie Pira-nefi («iella mggnis <i«' R .0NI. n. 67. p. log.) bemerkt,welcher (tav. 6. k. >2. ) eine genauere Abbildung davongibt. Derselbe schreibt, daß die-'es Kapitäl mit den er>wähnten Säulen auf der Insel Delos zusammenstimme.Es ist auch nicht unmöglich, daß es von dort hergekoiwmen fei; den alle beide wurden vom Cavuliere Gu aldivon Rtmini aus Griechenland gebracht, und im Jah-re IS52 dem Kloster auf Trinita de' Monti geschenkt.Diese Schenkung und das Jahr derselben sind in einerInschrift auf ihrer kleinen Basts bemerkt. Le Royglaubt, daß diefe Art ovaler Säulen der größeren Fe-stigkeit wegen an den Eken gebraucht worden. Die ovalenSäulen im P alaste M assiini kan man als zwei balbeSäulen betrachten, deren jede an einen dünnen PilasterVon demselben Granit geheftet ist, welcher sich in ihrerMitte befindet; und nach ihrer Unebenheit und Rohheitscheinen sie mir Vielmehr eine Arbeit der leiten Jahr-hunderte und vielleicht aus derselben Zeit, wo der Pa-last gebauet wurde, und für den Ort, wo sie stehen,Verfertigt; doch will ich denen, welche sie füs atttik hal-ten, nicht geradezu widerspreche». F ca.

s) 2, c. g> x> 76, >1. 1.