Erstes Kapitel.
Neapel/ izo zu S. Paolo/ Theatiner Ordens; undan dem Tempel des olympischen Jupiters zu^ Athen / !) welchen Kaiser Hadrianus vollendete /tragen die Säulen auch auf der Seite/ wie dortan dem Portale/ ein hervorgehendes Gebälk.
ß. 46. Die lezte Ordnung/ welche die Altenerfunden haben/ ist die zusammengesezete oderdie römische/ das ist/ eine Säule mit einem ko-rinthischen Kapitäl/ woran ionische Volu-ten gesezet sind. Der Bogen des TituS ist dasälteste übrig gebliebene Werk/ wo diese Ordnungangebracht ist.
§. ä7. Von den Säulen überhaupt ist noch an-zumerken/ daß das einzige Gebäude der Alten inItalien/ dessen Säulen jede ihr besonderes Piedestalhaben/ ein alter Tempel zu Assisi in Umbrienist:^) eben dieses siehet man an zweiGebäuden zu Pal-myra/ und an einem Tempel auf dem altenAusaieo zu Palestrina. 4)
§. ä8. Es ist besonders/ daß bei den Altenauch ovale Säulen im Gebrauche gewesen: eS fin-den sich dergleichen auf der Hnsel DeloS. HerrLe Noy/5) welcher dieses berichtet/ gedenket einesKapitäls zu einer ovalen Säule/ welches allaTrinita de' Monti zu Rom stehet; es ist ihm
t) t. 2. pari. 2. pl. ^3.
Xrclüt. 1. 4. c. 26.
Dieser Banmeister har ihn höher gemacht/ als er wirk-lich ist. Fea.
Z) Wo<>^, IVuins of xl, 4.
Dekgleichen sieht ma» es an einem Tempel auf einemBasrelief/ das fönst in der Billa Medici war, undie;o in der Galerie zu Floren; aufbewahrt wird. Manfindet es abgebildet bei Piranefi, («lvll-» uiagnif, dv'tav. Z3. liA. 1.) Fea.fRumei'o l4 der Abbildungen dicfer Ausgabe.)
5) Kuiues, !. 2. 2. p 5i> xl. 26.