Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
395
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Erstes Kapitel.

Turpilius aber ist vermuthlich eben derjenige/welcher dem Germaniens eine Statue sezen las-sen; 1) den beide Vornamen des Sohns und desVaters sind ebendieselben. Es wäre folglich dieserTempel zur Zeit des Tiberius gebanet/ und ge-dachte zween Personen wurden als Duumviriernennet zu Errichtung/ Besichtigung/ undvermuthlich auch zur Einweihung dieses TempelS:den zu vielen heiligen Verrichtungen wurdenvom Senate zu Rom Duumviri abgeordnet.Vulpi unterstehet sich nicht/ die Zeit der Erbauungdieses Tempels anzugeben: so viel aber ist aus derBauart gewiß zu bestimmen/ daß cS kein Werk ausden Zeiten der Republik sei.

Z. 38. Ich merke hier an/ daß das schöne Stükeines dorischen Gebälks/ welches ehemals zu Zllbanowar/ und von Chambray beigebracht worden/?) nir-

dle Ausleger vorgebracht habe», nämlich/ daß FestnS,der nachdem Tacitus schrieb/ bei dein Worte Man-lins jenes Decrct der Familie Manlia, welches Li-vius anführt, als noch zu seiner Zeit gültig, oder we-nigstens als vorher noch nicht übertreten, wiederholt.Manila: gentis xatricin äecreto iiemo ex ez Hl.ircus »p»xcllatur. c^uoil Alarcus >Iznl>u5 . c>ui Lspiloliuiu a Oal»lis 6esen6erat, cum re^nurn assectasset, ciamnstus neca-iuzqne est. Diese Autorität, vereint mit dem Auszu-ge des Livius, sollte wohl entscheidend sein, aberdie Inschrift des Tempels verdient allerdings, als ein öf-fentliches Monument, Glauben, und ich bin nicht derMeinung, daß sie älter sei, als jener Marcus M a n-lius Capitolinus, sondern aus viel spätern Zeiten.F e a.

>) (Brüter. loser, t. l. p, 2Z6. n. Z. I/iv. l. k. c. Z. n.5. I. 7. c. 21. n, 2g. Lonf. ^naal. komau. t. Z.

I. ig. nun. 764. p. Fea.

2) parali. >Ie lsrcliit. anc. et inock. x. >9.