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2 (1825)
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Baukunst der Men.

§. 17. Wen die Grundlage des Gebäudes sichgesezet hatte, welches in ein paar Tagen geschiehet,so wurde die Mauer aufgeführet, und von dersel-ben ist erstlich an sich selber, und nachher vonjhrer Bekleidung zu reden. Die Mauern vonvierekichten Steinen, es sei Tufo, Pepcrino, Traver-tino oder Marmor, wurden ohne Mörtel auf einan-der geleget, und halten sich durch ihre eigene Last.In ganz alten Zeiten wurden die größten Steine zuGebäuden gesuchet, und daher kam die Sage, daßes Werke der Cyklopen wären: eben sowerden noch izo die Trümmer von dem Tempel desJupiters zu Girgenti in Sicilien, von den Ein-wohnern der Palast der Riesen geiiennet. 2)Die Steine sind insgemein so winkelrecht und scharfbehauen, daß die Fugen derselben wie ein dünnerFaden scheinen, und dieses ist, was bei einigenScribenten heisset, welche sonderlich an

i) ?ai>5!»i. I. 2. c. 20. l§, 6.) c> 2?> ^I. 7>z

z) 60 rek> Licul. t, I. Oec. I> I. 6, p> 2/,g.

Fazello sagt nicht, daß diese Trümmer der an-gesührten Ursache wegen so genant wurden, sonder» weildie Verschwörung der Giganten gegen den Jupiterin der Säulenhall« gegen Morgen in so vielen Statuenabgebildet gewesen. Eben so nennet man ei» altes Ge>bäude aus Ziegeln zu Kumä den N i ese n te m p e l, wegeneiner kolossalen Statue Jupiters, die daselbst ge-funden, und im Jahre tü70 zu Neapel dem königlichenPalaste gegenüber ausgestellt worden, wo ste unter demNamen il Oißante noch jezo steht.

,!i po^uolo; tav. 47. kol> 2g,) F e a.

3) Die übersezer haben dieses Wort durch S >1 m metrie gege-ben ; wir finden es aber an den mehresten Srten, woes beim Pansanias vorkomt, von der genauenFügung der Steine gebrauchet; z. V. I.'2, c. 25.lZ. 7>) I- c.ZZ. IZ. 4-) e. Zg. IZ, 5.^1 Winckelman.