Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
324
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Alte Tempel

Einschnitte der Aushöhlungen über zweitausend Jahrebis izo frisch und fest erhalte«. Unter den Zeich-nungen von alten Gebäuden des berühmten Bau-meisters San Gallo in der barberi sehen Bib-liothek sehe ich unter den Ruinen des Tempelsder Venus zu Epidaurus in Griechenland/ an denEnden der Steine einen ähnlichen Einschnitt/ abere k i ch t. 2) Dieser Weg/ große Lasten Steine zu hebe»/und unmittelber im Aufziehen auch an ihren Ortzu sezen/ ist sehr vorzüglich vor der Anweisung desVitruvi us; 3) und die Säke mit Sand beim Pli-tt in S/^) nach Poleni Auslegung, 5) scheinen da-gegen lächerlich.

Z. 35. Man siehet hier/ wie ungekünstelt derAlten ihr Weg zu wirken war/ und die neuere Weltscheinet in der Mechanik mit aller Künstelei und Aus-rechnung der bewegenden Kräfte die Alten nicht er-reichet zu haben. Man erwäge die ungeheurenObelisken: die ganze Welt ist voll von den Anstal-ten/ die Fontana unter dem Pabst SixtuS V.machete/ einen ObeliskuS aufzurichten/ und bei denAlten findet sich kein Wort von ihrer Aufrichtung.Wie vorzüglich der natürlichste und leichteste Weg

j) lA»m erk. üb. die Baukunst >c. t K. ts §.Z2) lEbendas. > K. IS §.ZZ) I., .o, c. S.

I^>, 36. c, 14. sect. 21.

ö) Oisserta?. sopra »I ?empio 61 Diana ä'Lleso Z, >z.LaMi >Zi 6issei-t. <Zi Lortoaa. t. part 2.

x. 35.

Plinius schreibt, daß Ch e rsiv h ro n sich derselbenbei dem Bau des Tempels der ephesische» Dianabedient/ um die Werkstuke des Architravs von ungeheu-rer Größe hinaufzubringen. Es war also ci» bei denGriechen bckaiitcr Mechanismus. Fea.