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2 (1825)
Entstehung
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292
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Nachrichten v. d.

mit cmSdrüklichen Worten. Die Gestalt desSchnitts' der Feder zeigete sich anch schon vor dieserEntdekiing nn derjenigen Feder/ welche eine vonden dreien Pareen halt auf einer Begräbnißurnein dem Palaste der Villa Borghese/ die den Toddes MeleagerS vorstellet. In einer sehr unrichti-gen Zeichnung dieses Werks hat man jener Paree/so wie ihren beiden Schwestern/ kurze Stäbe in dieHand gegeben.^)

§. iaZ. ZnSgemein waren die Schreibfedern derAlten nicht aus Bnxbaum/ wie es die hereulanischescheinen könte; es würde auch der Schnabel aus/diesem Holze nicht nachgeben; sondern ihre Federnwaren aus Rohr geschnitten/ welches mit dem Pa--viere selbst ans Ägypten kam. Das beste Nohr zudiesem Gebrauche war in der Insel GnidnS/ welchedaher bei den Dichtern die rohrreiche Insel genen-iiet wurde. Man findet noch izo euie Art von dün-nem nnd feinem Rohre sowohl hier/ als bei Nea-pel/ woraus sich Federn schneiden lassen/ und ichselbst/ wen ich mich zuweilen auf dem Lande ohneSchrcivczeug gefunden/ habe mich dergleichen RohrSzum schreiben bedienet. ES hätte also der gelehrteCup er aus dem/ was man vor den hcrcnlanischen'Entd.ekungeu wissen konte/ sich einen richtigern Ve-grif von den Federn der Alten machen sollen. Erglaubet/ es seien dieselben nicht aus Rohr geschnit-ten/ sondern eine Art Binsen gewesen/womitman nach Art der Sinesen/ wie mit einem Pinsel/.geschrieben habe.

1) I. ,. c, iS. p. 2Z. I. 5. x. 44,1, >. 19 <?>. .?o.

44g. I. ?,g. e<Lt. .11. 8texl> ^usau. 7. v. 4g-

2) Li-oiiov. Vol. >.

.Z) tMan fehe die ??vtc 'Fea's im 4 §. der Briefean Vianconi.)

^ I,<?w . Ue M. Oupoi-. >?-