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den Seiten war/ muß also auf dopeltem oder ge-füttertem Papiere gewesen sein.
§. 517. Alle diese Schriften sind in Col 0 nne ngeschrieben; eine jede derselben ist etwa vier guteFinger breit/ so viel nämlich ein sechsfüßigergriechischer Vers Raum erfordert/ und eine Colonneenthält in einigen Schriften 40/ in andern Zei-len. Zwischen den Colonnen ist ein Finger breitRaum/ und es' scheinet/ daß dieselben mit rothenLinie»/ wie in vielen Büchern des ersten DrukS ge-schehen/ eingefasset gewesen: den es sind die Linienumher weißlicht/ welches eine Wirkung des Feuersin dem Wenige oder im Zinober sein wird. Ein-gedrillte Linien aber/ wie auf Pergament/ umgerade zu schreiben / spüret man hier nicht; und viel-leicht/ da das einfache Papier scheinet durchsichtiggewesen zu sein/ hat man sich eines untergelegetenLinienblattes bedienet.
§. 118. Bis izo sind allererst vier Rollen Schrif-ten völlig aufgewikelt/ und es hat sich besonders ge-troffen/ daß dieselben alle viere von einem und ebendem Verfasser sind. Er heisset PhilodemuS/ undwar von Gadara in Syrien/ von der SectedeS EPiknruS. C i c e r 0/ >) zu dessen Zeit er lebete/und HoratiuS^) gedenken desselben. ES ist be-kant/ daß die erste Schrift eine Abhandlung widerdie Musik ist/ worin der Verfasser zeigen will/ daßdieselbe den Sitten und dem Staate schädlich sei.Das zweite/ welches aufgewikelt wurde/ war daszweite Buch von einer Rhetorik desselben/ undwie mir versichert worden/ von jemanden/ welcherdiese Schrift nach und nach beim Aufwikeln unter-suchen können/ so war des PhilodemuS vornehmste
>) De k'in. l, 2. c. ult.?.) 1^. Lat. 2. v. 121.