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2 (1825)
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201
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hercul. Entdek. 201

gibt ihnen keine andere als vierekige Blicher.!)„Den/ saget er/ es ist thöricht zu gedenken/ daß„ die Klugheit der Alten eine sehr unbequeme„Form von Büchern (welches ihm die zusammen-gerollete scheinet/) gewählet/" da ein viereki-ge S Buch sehr viel bequemer sei. ^) Sein vornehm-ster Grund ist/ weil die Griechen in den besten Zei-ten das Wort/ welches eine gerollete Schrift (vo-lumcn) bedeutet/ nicht hatten: deii sei/ die-

sen Mangel zu ersezen/ von spätern Griechen inGebrauch gebracht. ES müßten sich auch/ fähret erfort/ bei den griechischen Scribenten/ wen sie ihreSchriften gerollet hätte»/ die besondern Stüke der-selben angegeben finde»/ welches aber nicht sei: dasWort/ welches das Röhrchen bedeutet/ um welchesdie Schriften gerollet worden/ verwirft

er/ als ein Wort ans den barbarischen Zeiten. Ermachet also den Schluß: weil den Griechen der bestenZeiten/ in dem größten Reichtnme ihrer Svrache/ dasWort mangelte/ welches vvlumc» bedeutet/ so kön-nen sie auch keine gerollete Schriften gehabt habend)Dieses sezet er als unstreitig bewiesen vorauS/ undwill/ daß die alten Scribenten seinem Traumegemäß reden sollen; er verbessert kühnlich diejenigenStellen, welche seine Meinung umwerfen/ und erkläretdieselben für verfälscht. Wen Asch in es im vier-ten Briefe von der Statue des PindaruS redet,welche die Athenienser demselben errichtet/ mit einesgerolleten Schrift in der Hand/ so sezet er/ an dieStelle des Worts gerollet/ geöfnet; anstatt„ Ich achte nichtS/ spricht«er/ auf den Diogenes LaertiuS, welcher die

1) ve keg, lliecz x. 2ZZ.

2) Iliiii. p, 2Z4.

Z) II>i<I.