hcrcul. Emdek.
ten auf Gemälden hänget und den Titel desBuchs' zeiget. Diese vom Nabel genommene Be-nennung gedachter Röhrchen kan nachher auch demZierate mitten auf dem Bande oder dem Dekelvierekiger Bücher gegeben sein, wie Martorelliaus einer Stelle des' LucianS coi^r» in^octum-)schließet: dieser Zierat war entweder ein Beschlag/wie an unsern ältesten Bänden/ oder ein Stempel/wie ihn die sogenanten Hör «bände haben.
§. 103. Mit einigen von diesen Schriften ver-fuhr man/ wie einer von den Alten mit dem Ly-kophron/ dessen dunkeles Gedicht er mitten ent-zwei schnitt/ um zu sehen/ ob inwendig mehr alsvon aussen zu ersehen sei/ und wie der h. Hiero-nymns eS in eben der Absicht mit dem PersiuSsoll gemachet haben : es wurden einige große Rol-len mitten durchgeschnitten/ um das innere Ge-wölbe derselben zu sehen und den Fremden zuzeigen. In einigen derselben ist die Schrift soschon und groß/ wie in dem großen oxfordischeuP i n d a r u s.
§. 10-i. Zc mehr diese Schriften Kohlen ähnlichscheinen/ und je mehr die Schwärze derselben durch-gehendS an ihnen gleich ist: desto erhaltener sind siezu achten/ und desto leichter wird die Aufwikclung/und dieses lässet sich aus der Beschaffenheit der Koh-len selbst begreifen. Den so wie Holz/ welches zuKohle geworden/ vermöge der Absonderung und Be-raubung der Feuchtigkeit/ und nach Ausdünstungder fremden Theile/ der Veränderung nicht fernerunterworfen ist/ ja eine ewige Dauer erlanget/ sodaß mit Kohlen Gränz- und Marksteine zum immer-
i) pitture 6' kllcol. t. 2. x. 7.
Z) lBayles Wörterbuch, unter P c r si u s.)