hercul. Entdck.
5. 6^. Ausser diesen Brustbildern finden sich inden Vorrathskammern des Mnfei eine Menge kleinerhoch erhobener Brustbilder von Erzt/ auf einem run-de n F e l d e/ wie auf einem Schilde/ welche, vermit-telst einer angelötheten Klammer in der Mauer/oder an einem andern Orte/ konten befestiget wer-den/ und solche Art von Brustbildern hieß ^lu^eum, i)von der Form eines Schildes: unter denselbenstellen einige Kaiser und Kaiserinen vor. Zweivon dergleichen Brustbildern/ aber von Marmor/ undin Lebensgröße/ befinden sich in der Villa Altieri/und eines im Campidoglio.
§. 66. Unter den kleinen Figuren sind nichtweniger/ als bei Statuen und Brustbildern/ ganzbesondere Dinge anzumerken/ viele aber vornehmlichin Absicht der Gebräuche/ der Kleidung unddes S chm u ks. Da diese aber viele Muße erfordern/die sich wenige Fremde nehme«/ so verweise ich denLeser auf das vierte Kavitel des ersten Theils mei-ner Geschichte der Kunst des Altertums/und begnüge mich hier/ einige Figuren/ die allge-meiner in das Auge fallen/ anzuführen. Die schönsteund größte nnter denselben/ und eine der lezten Ent-dekungen/ ist ein Alexand er zu P ferde/ wo an derFigur ein Arm/ und an dem Pferde ein Paar Beinefehlen/ die leicht zu ergänzen sind. Das Pferd wird mitder Figur etwa dritthalb Palmen hoch sein/ und gibt imVerständnisse und in der Arbeit keiner von den übrigenStatuen und Figuren nach. Die Augen des Pferdessowohl als der Figur sind von Silb er eingeleget/ auchder Zügel ist von Silber: es ist auch die Baseda/ auf welcher das Pferd stand; ein anderes Pferd
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2) L6 V. 1—3 K.1