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niemand zu sagen. Viele Jahre standen dieselbenin dem Museo willkürlich ausgehänget, und ein jeder> koiite das Vergnügen haben, sich nach seinem Ge-fallen Worte an» denselben zu bilden; endlich aberhat man so lange studiret, bis man sie in einigeWorte gebracht hat, von welchen unter andern IN?.XVS. ist. Wie man durch desselben Veranstaltungmit der Quadriga von Erzt verfahren ist,werde ich unten in dem vierten Stüke anführen.
§. 30. Da mit der Zeit dieser Don Nocco hö-her stieg, wurde die Unreraussicht und das Befahrender unterirdischen Orte und Grüfte einem Ingenieuraus' der Schweiz, Herrn Karl Weber, welcherizo Major ist, übergeben; und diesem verständigenManne bat man alle guten Anstalten, die nachhergcmachet sind, zu danken. Das erste, was er mache-te, war ein richtiger Grundriß der unterirdischenGänge und der entdeketen Gebäude, und dieses nachallen Arten von Ausmessungen. Diesen Grundrißmachete er deutlich durch andere Zeichnungen, welcheden Aufriß der ganzen Entdekung zeigen, die mansich vorstellen muß zu sehen, wie wen das ganzeErdreich über dieselbe weggenommen wäre, und dasInnerste der Gebäude, deren Zimmer und ibrerGärten, nebst dem eigentlichen Orte, wo ein jedesgesunden ist, sich unsern Augen von oben her auf-gedeket zeigete. Diese Risse aber werden niemandengezeiget.
ß. 8l. Nachdem man nun in den herculani-schen Entdekunaen glüklich gewesen war, fina manan, die andern Orte anfzufuchcn, und es fand sichdie wahre Lage von dem alten Stadia: und Pom-peji entdeketen die großen Überbleibsel deSAmphi-? theaterS, welche beständig über der Erde auf ei-nem Hügel sichtbar gewesen. An beiden Orten warmit weniger» Kosten, als im Hcrculano, nachzu-
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