hcrcul. Entdek.
Fischerei/ und sonderlich mit Angeln der Fische/zu erlustigen. Gedachter Brunnen wurde nahe andem Garten der Augustiner Barfüßer eingeschlagen/und durch die Lava durchgebrochen; die Arbeit wurdefortgesezet/ bis man an festes Erdreich gelanget«!/welches die Asche des VesuviuS ist/ und hier fan-den sich drei weiblich bekleidete Statuen/auf welche der damalige österreichische Mcekönig mitRecht Anspruch machete. Dieser ließ dieselben nachNom führen/ wo sie ergänzet wurden / und schenkctesie dem Prinzen Eugen ius/ welcher sie in seinemGarten zu Wien aufstellete. Nach seinem Tode ver-kaufet- dessen Erbin diese drei Statuen an Se.Majestät den König von Polen für 6000 Thaler/oder Gulden/ (welches ich nicht eigentlich weiß/)und es standen dieselben vor sieben Jahre»/ vormeiner Abreise nach Italien/ in einem Pavillondes großen königlichen Gartens vor Dresden/ un-ter den Statuen und Brustbildern des PalastesChigi/ welche der selig verstorbene König von Po-len mit 60/000 Scndi erkaufete/ und mit welcherer eine andere Samlung alter Werke vereinigte/die ihm der Herr Cardinal Alexander Alb antfür 10/000 Seudi überließ.
§.28. Dem Prinzen Elbenf wurde nach dieserEntdekuug untersaget / mit Nachgraben fortzufahren/und von dieser Zeit an wurde in melir als dreissigJahren nicht weiter daran gedacht/ bis da der izigeKönig in Spanien zum ruhigen Besize dieses erober-
1) Die beste Abbildung dieser vortreflichen Gewandfignrenbefindet sich im erste» Bande von Beckers Au-ni-st cum aus den Taseln XIX—XXVI; und die ausführ-liche Geschichte und Beschreibung dazu ebendas.S. lös — II?. Fernow.
sMan vergleiche die Gedanken über die Nach-ahmung :e. §. 65 — 75.^1