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2 (1825)
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hercul. Entdek.

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tvie Plinius nicht undeutlich angibt. ES hätteauch bei Misenuni/ welches an zwölf italiänischeMeilen von dem VesuviuS entfernet ist/ die Gefahrauf den Schiffen / und die Furcht so groß nicht seinkönnen/ als sie beschrieben wird/ da nicht gemeldetist/ daß Neapel/ Puteoli/ Cuma und Baja/ welcheOrte zwischen dem Herculano und Misenum lagen/in diesem betrübeten Zufalle gelitten.

K. 15. Herr Martorelli/ welcher auch diesenPunkt in seinem königlichen Dintenfasse un-tersuchet/^) begnüget sich nicht mit der Herlei-tung des Namens Resina von Retina/ und su-chet ohne Noth eine Verbesserung zu machen. Erglaubet/ man könne und müße Patina lesen/ dasist: vill-v I 'oeuna, welche er an diesem Orte/ ohn-weit Hercnlanum/ sezet. PapiriuS PätuS/ einFreund des Cicero/ hatte in dieser Gegend eineVilla; dieses ist gewiß aus ein paar Briefen desleztern.2) Dieser PätuS verlor seine Güter/ weiler von der Partei des Pompejns war/ in wel-chem Verluste vermuthlich dessen Villa mitbegrif-sen gewesen/ so daß also/ nach des' gedachten Ge-lehrten Meinung/ diese vom Cäsar eingezogeneVilla unter seinen Nachfolger»/ wie wir zu redenPflegen, ein kaiserliches Kammergut gewor-den/ wo nachher und zu der Zeit/ von welcher dieNede ist/ einige Schiffe von der misenischen Flottezu liegen pflegeten. Diese Muthmaßung ist so sehrweit eben nicht gesuchet; aber sie ist nicht vonnöthen.

Z. 16. Pompeji lieget an der Straße nach Sa-lerno/ und der Ort/ wo diese Stadt ehemals stand/ist etwa 12 Miglien von Neapel/ und 7 von Por-

1) ?. S63.

2) ^u!c. I. 14. exlst. l6 et 25».