hercnl. Entdek.
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des WasserS/ welches die Gänge schlüpfrig machet/unaufhörlich umher/ wächset und nimt zu/ und fähretfort zu bohre»/ und endlich/ wen dieselbe zu ihrervölligen Größe gelanget ist/ findet sie den Ausgangfür sich mit samt der Schale zu klein / und mußalso in ihrer Wohnung bleiben. In die Löcher vonverschiedener Größe kan man einen von den fünfFinger» fielen / und sie sind so glatt ausgebohret,als kaum mit Stahl und Erzt hätte geschehen kön-nen. Ferner ifi daselbst der mit Marmor gepflastertePlaz vor dem Tempel annoch hier und da vollerTriebsand/ welchen das Meer hineingeschlepet hat.Hzo und so lange man denken kaii/ ist dieser Ort/wie ich gesaget habe/ weit und erhöhet von demMeer entfernet; folglich ist das Meer wiederum zu-rükgefallen. Die Art und Möglichkeit dieser untrüg-lichen Erfahrung mögen andere untersuchen; ichbleibe bei der bloßen Erzählung und bei der Wahrheitdes Augenscheins.
§. 12. In der Anzeige deSStrabo vom Hercnlanoköiite ans dem Worte welches izo ein
Fort/ oder im Wälschen Borgv/ oder ein Cafielheisse» würde/ scheine»/ daß dieser Ort sehr kleingewesen/ welches der glüklichen E»td«kung/ die dasGegentheil zeiget/ zu widersprechen schiene: ebendieses Wort aber gebrauchet DiodoruS von Ca-tan a/ welches eine bekantc große Stadt war. Einensicheren Beweis der Größe und der volkreichenBewohnung des Herculaiii geben Trink-u»d Speiseorte daselbst/ oder Schenken/wie wir eS nenne» würden/ wovon sich eine Pacht-an kündig ung in einer Inschrift erhalten/ welcheim vierten Stüke dieses Sendsch rei benSgegebenwird. Diese» Ort »n»/ welcher bei den mehre-ße» alten Scribente» Hcrculanum heisset/ nennet