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Briefe üb. d.
ciicvrril, ,-><Z O5S.1 tremor, wen Mail Mir daran gedenket.Der berühmte Bernini hat mehr als französische/dieser aber mehr als ostrogothische Ergänzungen ge-machet; und gleichwohl hat man seinem Meißel dieVerzierung einer Kirche auf königliche Kosten an-vertrauet. Der arme Schelm ist darüber gestorben.Ein anderer königlicher Bildhauer/ von Geburt einRömer/ den Bajardi im höchsten Grade lobet/hat ein Modell zu einer Statue des Königs zuPferde verfertiget/ an der er bereits zu arbeitenwird angefangen haben. Den Musen zum Troz hater/ noch ohngerechnet / daß der Monarch ausstehet/wie ei» turuirender Ritter/ ihm auch Steigbügelgegeben/ von welchen die Alten nichts wußten.
!) über die Frage / ob die Alte» sich der Steigbügel beimNeite» bedient haben, ist von den Gelehrten Viel ge-stritten worden. Im allgemeinen nimt man a»/ daß sieerst nach dem vierten Jahrhunderte christlicher Zeitrech-nung erfunden worden. Man sehe darüber einige Briefevon Cup er und Sverling in dem Supplement desPolenus zu den römischen und griechischen Altertümern(t. 4. x-191. seq.) und Du Cange (Llllzsai-, niedi-vet inkiuse Iztinit. V, 1 Wi »ekel man hat
in den Denkmalen (4 Th. 12 K.) von denMitteln gehandelt/ deren die Alten sich statt ihrer zumAufsteigen bedienten. Nach dem Xenophon (ve mag.ecluit.Oper.p. g56.) schwangen die Jünglinge sich fprin-gend auf das Pferd; und es gab zu diesem Zweke / so-wohl in Griechenland als in Noi»/ Schulen für dies«Übung, wo die Jünglinge sowohl von der linken, alsvon der rechten Seite, und vo» hinten über's Kreuz, sichauf ein hölzernes Pferd schwangen. Den Alten gab die-ser Schriftsteller den Rath, sich nach Weise der Perserauf's Pferd heben zu lasse». Aber in dem Werke rsecjuestri, p. 942. schreibt er, daß cittige sich des Spießeszum Aussizen bedienten, nämlich daß sie den rechten Fuß ^auf einen eisernen Stift sezten, der horizontal am u»-tern Ende des Schafts befestigt war, den sie mit der