ncuest. hercul. Entdek.
ZlltertmnS geredet / welches bei dem großenBuonaroti ein inniges Vergnügen und Ver-wunderung errcgete. Künstler befühlen diesen Torso/lassen ihre Hand auf den schönen schlangensörmigenWindungen sanft hingleiten, und rufen aus: vli,hlie celit es«, de.iu! Ich habe aber noch von nieman-den das Warum sagen hören. Die Römer sindnicht gewohnt nachzudenken/ davon kan ich unwider-legliche Beweise geben.
§. 26. Eine CharitaS des Bernini ist ihreSache. Bernini hatte ein vielumfnsseiidcS undoriginelles Talent; er war einer der berühmtestenKünstler seines Jahrhunderts'/ und hatte einen fürseine Jahre bewundernswürdigen Versuch seiner Kunstbewiesen durch die Verfertigung seines Apollo undseinerDaphne in derVilla Borghese/ die allzu ge-zierete Manier abgerechnet; aber in der Folge kam ervon dem rechten Wege ab/ wurde ein grofier Archi-tekt und blieb ein schlechterB ild haue r. Aber wiederauf unsere erste Rede zu kommen: zu einem solchenhohen Ideal hat sich der Bildhauer der bemeldetenherculanischen Statuen nicht erheben können. ErHat uns einen Jupiter vorgestellet/ der aber zu sehrMensch ist/ in der Gestalt des Nebenbuhlers einesAmphitryoil/ und nicht in der Gestalt/ wie er miteinem finstern Blike die Erde zittern machet.-) Und dieWahrheit zu sagen/,können sich die beiden Jupiterzu Porti« glüklich schäzen/ daß man sie gelassen hat/wie sie sind; sie würden zu erniedriget erscheinen/wen sich die dortigen Bildhauer an sie wägeten. Unterandern ist ein BakchuS da/ mit einem modernenKopfe/ an dem ein spanischer Bildhauer so geflikethat/ daß es ein wahres Scandal ist; gelicius^ue
Im zweite» Abschnitte dieser Briefe; §.5. lMan ver-gleiche die V e schreib u iig desTovso im Velvedere.)
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