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Briefe üb. d»
Bildsäulen von Bronze sind auf diese Art zusammen-gesezet/ ohngeachtet man ihre Verbindungen nach ihrerWiederherstellung nicht mehr siehet. Die Stüke sindnicht zusammcngelöthet; aber ins gewissen Anzeigenlässet sich vermuthen/ daß sie vermittelst geschmolze-nen Metalles verbunden sind. Die vielen cingefliketcnStüke/ die man an jenen Bildsäulen sehr sichtbarbemerket/ welche noch nicht polirt sind/ dieneten dazu/die Llikc»/ die nach der Znsammensezung übrig blie-ben/ damit auszufüllen. Es gehören noch mehrereEntdekungen dazu/ um zu bestimmen / ob die grie-chischen Bildhauer allezeit aus die nämliche Art beiihren Arbeiten zu Werke gegangen sind/ oder ob dasZusammensezen der Bildsäulen von Bronze nur dieMethode der ersten Künstler/ vor dem glänzendenZeitalter der Kunst/ und der späteren Künstler in jenenZeiten gewesen ist / wo die Kunst in diesem Theileschon in Verfall gerathen war. Die HanSgerätheund die Vasen von Bronze sind fein gearbeitet/ undalle Opsergefäße auf das zierlichste auf der Drechsel-bank ausgedrehet. Sie wußten auch durch Kunst einso weisses Metall zu bereiten/ !)-daß es dem erstenAnscheine nach wie Silber aussah.
§. 23. Nun will ich aber anch eine ausführliche Nach-richt von den vornehmsten Bildsäulen in Bron-ze unö besonders von denjenigen ertheilen/ die nach
Rist. Iiat. I. li>> c. II. sect. 22. I. Z4. c, 2.seet. 3.
2) Von dieser Art ist ein Schabeisen von sehr zierlicherArbeit/ das im April l?79, bei den Ausgrabungen inden vvntinischen Sümpfen, gefunden worden. Es ist dar-auf der Name und das Zeichen des Künstlers befindlich;der Name ist na<!> dorischer Art im Genitivo gestellt:(lleracliäis); das Zeiche» ist eine Sieges-göttin. Fea.