neuest, hcrcul. Entdek.
phitheater dor; der Kaiser oder Proconsul siehet dem-selben zu, und stemmet sich mit dem Ellebogen aufden Knopf eines bloßen Degens, dessen Klinge langund schmal ist/ auf spanische Art, oder wie derSchweden König sKarl XII.^ sie trug; in der Stel-lung, wie auf Münzen die partlnfchen Könige sich aufihren Bogen stüzen. Auf allen Gemälden findet man be-sondere Charaktere oder Zeichen. Auf die Frage, wasdiese Zeichen wohl bedeuteten, antwortete der Aufseherganz zweideutig und sagete: diese Gemälde wärenvon Palmyra hergebracht worden, und damit mußteman zufrieden sein. Ich entdekete dem MonsignoreBaldani, einem eifrigen Altertumsforscher, gelehr-tem Manne, und vertrauten Freunde d-S PatersContucei meine Zweifel. Er antwortete daraufnichts weiter, als: „Ich weiß nicht, was ich Jh-„ nen sagen soll; zuweilen muß man auf'S Wort„ glauben, und nicht gar zu tief auf den Grund die„ Altertümer und die Geheimnisse der Jesuiten un-„ tersuchen wollen." Der bezügliche Verfertigerdieser schönen Waare brachte noch viele andere zumVorschein, da er sah, daß sie in Rom so gut ab-gingen. l) Wie viele Gemälde der Art sind nichtnach Frankreich und Engeland gekommen!
ß. 17. Dieser Betrüger ist ein venetianischerMaler, Namens Guerra,?) der, ohne nur im Ge-
t) Hier folgt in der italiänischen Ausgabe des Fea nochder Zusaz: e ci ca8C0 1a (loNoressa lli Lsreitk, die neconipi-s) e mantiene loio una lampa accesa
vanü, cvine i l'urcki aU' ^Icorano. Fernow.
l) Im Original stand, vermuthlich durch einen Schreibfeh-ler, Quercia; aber Winckelman nent ihn, in sei-nem Sendschreiben H. 48. und in andern Briefen,immer Guerra; auch wird dieses Betrügers in demoxera llel!/ VV'iliclv.el.iualin int.orno