neuest, herkul. Entdek.
sind, damit sie desto besser dem Feuer widerstehen;und in solcher Weite/ daß ein großer Ziegel/ derauf zwei dieser kleinen Pfeiler aufgeleget wird/ ge-rade auf der Hälfte des einen und des anderen ru-het. Aus solchen Ziegeln bestehet die Deke, die sozu sagen flach ist, und den Fußboden eines' kleinenZimmers traget, das eben so breit, und von einer an-gemessenen Höhe/ oder vielmehr etwas niedrig ist.Der Fußboden dieses Zimmers war von grober Musiv-arbeit/ und die Wände waren mit verschiedenemMarmor beleget. In diesem Fußboden waren vier-"ekige Nöhren eingemauert/ deren Mündung in dasunterirdische Kämmerchcn ausging. Diese Nöhrenliefen vereiniget innerhalb der Mauer des Zimmers,das unmittelbar über dem Kämmerchen war/ in ei-nem bedekcten, und mit einem Überzüge von feinge-stoßenem Marmor bekleideten Gange/ bis in dasZimmer des zweiten StokwerkS/ und da ließen sie dieHize durch eine Art aus Thon gebrauter HundSkö p-fe/^) die mit Stöpseln versehen waren/ von sich.Dieni edrigen Kammern unter der Erde waren dieÖsen; vor solchen war ein ganz schmaler Gang/ vondem dritten Theile der Breite der Kammer/ und indiesen engen Gang gingen große vierekige Osnun-gen ans dem Ofen heraus, die einen Querfinger breitüber dem Fußboden erhöhet/ und der halben Höhezweier inwendiger Pfeiler gleich waren. Durch dieseÖfnungen wurden angebrante Kohlen hineinge-
t) Vitruvius (I. s> c. > c>.) und P a l la d i u s t>Ic I e I'»5t>I. >. c. 40.) reden drittlich von dieser Art von Arbeitzu den üsen (stulc), Fca.
2) In den Aiimerkuiigcil über die Baukunst §.72. sind es Löwen köpfe, und dies scheine» sie wirk-lich gewesen zu sein. Fca.
Z) üder vielmehr Holz, wie weiter »nten wird gesagtwerden. Fca.