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2 (1825)
Entstehung
Seite
40
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Briefe ub. d.

beschwerlich fiel; den sie wurde dadurch gemildert/daß man sie nach Nothdurft und Beliebe» überall

Mauer ziehen zu lassen, so daß die Bewohner der obernZimmer davon belästigt werden können, und daß Ari-ston entschieden habe: es sei nicht erlaubt. Ei» solcherStreit hätte gar nicht statt fiudeu können, wen derRauch in allen Häusern, nach Gewohnheit oder aus Noth-wendigkeit, solchen Ausgang gehabt hätte.

Da ein solches Gesez vorhanden war, so läßt sichauf gleiche Weise nicht nur die Stelle des Aristopha-nes in den Wespen (v. 17Z.) ohne Schwierigkeit vondem Rauch fange verstehen, wie sein Scholiast daselbstsehr richtig erklärt, und beim Appianus (<Ze I>eII<>«iv. I. 4. x. 5z6.), wo er von den Verschwornen zu denZeiten des Cäsars und Lepidns svricht, welche sichin den N ö h r e n und im Schlot des K a m i ns, und unterdem Dache verborgen hatten: p-»-s mei-gel-antur in >>u-teos, pars in clvacas i^i^uri^simas; ^uictani in

maxiiuo; sondern auch jene alten Schrifsteller, welche desHolzseuers in den Gemächern erwähnen, und vom PaterBenedetti angeführt, aber falfch verstanden worden;und andere, welche vom Rauch und Rauchfaug reden,i. B. Pollur, welcher (l. 7. c. 27. 12Z.) zu den

Theilen des Hauses den Rauchfang oder Schornsteinrechnet: x-cn-rxv x-ei fuiiiun, ct dem

auch Suidasin den Wörtern folgt, und

Sidonius Apollinaris (I. 9. epist. iZ.) .^rul,u»>-

alten Gebäuden keine Svuren von Kaminen gesunde»,kan man der Beschaffenheit und Forin ihrer Ruinen zu-schreiben ; und daß man auch an den auf erhobenen Wer-ken, Gemälden und Mnfaiken abgebildeten Häufern keineSchornsteine steht, kan feine besondere Ursache haben,vielleicht weil man sie da sür überflüssig oder für entstel-lend hielt. Auch im Birgil finden sich ein paar Stellen,die ihr Dasein andeuten: >. v. 84. 5«^. und

I. 12. v. 567 So uent auch Zertullian iU,- x»,>uil.c. i>il,) die feuersveienden Berge su>»->riuls, wegen ih-rer Figur, woinit sie s>ch über der Erde erheben, wie