neuest, hercul. Emdek.
Handschriften hat der Maler alles genau vorgestellet,und auf einem siehet man sogar einen Zeddel mitdem Inhalt, überschrieben: k> ^X. XX. oder auf eineandere Art, wie ich Ihnen schon ein andermal ge-meldet zu haben glaube, t) daran herunter hangen;man siehet aber weder Knövfchen daran, noch sonstetwas, womit sie wären gebunden gewesen. DasBinden konte dem Papier seiner Dünne wegenschaden, und wen solches zusammengerollet war, bliebes, mittelst seiner Fibern, in diesem Zustande, ohnesich anfzuwikeln. Da ich nicht glaube, daß ich et-was übersehen haben sollte/ soweit die eifersüchti-gen Aufseher nur irgend zu dringen erlaubeten: sokan ich Ihnen vielmehr versichern, daß ich nie die ge-ringste Spur oder Merkmal eines Eindrukes wahr-genommen habe, welche ein solches Zusammenbin-den hätte zurüklassen müßen; da man doch alle Fal-ten und Brüche siehet, die daher entstanden/wen dieHandschriften, die über einander gelegen, beschä-diget worden/ und sich in einander verschoben hatten.Was soll man auch diesen Stäbchen oder Röhrenfür einen Namen beilegen? ich entsinne mich nicht/solches irgendwo gesunden zu haben. Für izokan ich mich in keine weiteren gelehrten Untersu-chungen einlassen; ich halte mich blos an daS/ wasich gesehen habe. Übrigens bin ich willig und bereit/
sSben im 4 §. dieser Briese.l2) Das Stäbchen hieß covlaclum, und war
gewöhnlich von Holz, wie DuCange (Oloszar.-<! script.mcäis- et ius. Oi-a-cit.) bei diesem Worte bemerkt. Andie beiden Enden desselben sezten viele zwei Zieratenvon Horn in Form eines K n o p fcb en s, die deßhalbcoruuz hiefien, wie vermittelst der Autorität der alten Dich-ter Her man us Hugo (Oe prima .«ierik. ori^. c. Z4.x. 5g4>! beweiset; auch uindilici, wie oben im §. Z. gesagtworden; und vergebe»« bemüht sich Martorelli,